Ist Superstar Kylian Mbappé (27) der Richtige, um Frankreich bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko anzuführen? Frank Leboeuf (58) – selbst Weltmeister von 1998 – meint: nein!
Die Frankreich-Legende sagt bei „SportsBoom“: „Kylian Mbappé ist für mich kein Anführer, weil er in seinen Gedanken, in seiner Denkweise zu egoistisch ist.“
Machte 50 Länderspiele für Frankreich: Frank Leboeuf (damals 34)
Und weiter erklärt der ehemalige Innenverteidiger vom FC Chelsea (1996 bis 2001): „Ich kenne ihn nicht. Ich habe ihn nur einmal getroffen, als er in der Nationalmannschaft war, und er spielte damals für Paris Saint-Germain, nachdem er gerade bei PSG unterschrieben hatte. Noch einmal: Er ist ein toller Kerl, gut ausgebildet, aber seine Denkweise, seine Art, über Fußball nachzudenken, passt nicht zu meinen Werten in diesem Sport.“
Alternativen als Frankreich-Kapitän
Für Leboeuf gibt es andere Spieler im Kader der Franzosen, die die Rolle des Kapitäns besser ausfüllen würden. „(Ich mag) Leute wie William Saliba und N’Golo Kanté, Spieler, die bereit sind, sich für die Mannschaft aufzuopfern. Das ist für mich der Unterschied, und das zählt für mich am meisten.“
Auch Antoine Griezmann (beendete 2024 seine Nationalmannschaftskarriere) sei „ein echter Anführer“ gewesen, „was seine Spielweise und seine Einstellung zum Fußball angeht. Mir gefiel Ousmane Dembélés Kommentar, dass der Trainer ihn nicht aufstellen würde, wenn er nicht mit nach hinten arbeite, und das ist die Realität im Fußball. Mbappé ist ein Superstar, aber er ist nicht der beste Teamkollege der Welt, das ist mein Problem.“
Deutliche Ansage!
Mit fünf Siegen und einem Remis hatte Frankreich das WM-Ticket im Vorfeld locker klargemacht. Der Vizeweltmeister von 2022 will in diesem Jahr erneut um den Titel mitspielen – und das mit Mbappé als Kapitän. Im ersten Turnierspiel trifft die „Équipe Tricolore“ am 15. Juni auf den Senegal.

