Neue Frisur, neuer Look – aber kein Happy End für Eisenach! Der Thüringer Trainer Sebastian Hinze (47) überraschte beim Duell mit den Füchsen Berlin in der Daikin Handball-Bundesliga mit frischem Haarschnitt und Dauerwelle. Nur seine Mannschaft konnte die Wende gegen die Berliner nicht ganz durchziehen. Beim 38:41 (14:17) schnitt der Favorit am Ende doch besser ab.
Hinze, der seinen Schnauzbart trotz neuem Haarschnitt behalten hat, erklärt die frechen Locken. Sagt bei Dyn: „Ich wollte es immer schon mal machen. Im Trainingslager haben mich die Jungs gefragt, wie lange ich schon keine kurzen Haare mehr hatte. Da habe ich gesagt: 25 Jahre, und die kommen auch nicht ab. Und dann haben wir uns darauf geeinigt: Wenn wir die Klasse halten, dann machen wir die Veränderung, mit einer leichten Welle drin. Mir gefällt es richtig gut und meine Frau ist auch damit einverstanden.“
25 Jahre lang trug Eisenachs Trainer Sebastian Hinze (47) die Haare lang
Handball-Bundesliga: Trainer Hinze schneidet nach 25 Jahren die Haare ab
Der Ex-Coach der Rhein-Neckar Löwen und des Bergischen HC trat beim Handball-Klub aus Thüringen im Sommer 2025 das Erbe von Misha Kaufmann (jetzt Stuttgart) an. Der ThSV Eisenach feiert mit Trainer Hinze schon vor dem Spiel gegen die Füchse auf dem Sofa den Klassenerhalt. Denn der Tabellen-Vorletzte, GWD Minden, verliert vor einer Woche beim VfL Gummersbach mit 22:32 – Eisenach kann deshalb nicht mehr absteigen. Trotzdem legen sich die Thüringer gegen den haushohen Favoriten aus Berlin richtig ins Zeug. Bis zur 48. Minute steht es unentschieden (30:30). Nur die individuelle Klasse bringt den Füchsen den Sieg.
Hinze: „Wir hätten das Spiel gewinnen können, weil viele Tore auf beiden Seiten gefallen sind. Es war ein geiles Handballspiel und wir haben unseren Teil dazu beigetragen. Wir machen in den entscheidenden Phasen die Fehler im Tempospiel, das hat Berlin einfach besser gemacht. Die Jungs haben sich zerrissen, machen ein Riesenspiel. Es war nicht das perfekte Spiel, das wir gebraucht hätten, aber es war ziemlich nah dran.“


