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Diese Aussage geht ganz weit ins Aus! Adolfo Daniel Vallejo (22) fliegt bei den French Open nach einem spektakulären Match gegen den französischen Shootingstar Moïse Kouamé (17) raus (3:6, 5:7, 6:3, 6:2, 6:7 (8:10)) – und geht nach dem Spiel die brasilianische Schiedsrichterin Ana Carvalho[–> [–>sexistisch an.

Beim Tennisportal „Clay“ sagt Vallejo: „Das Spiel muss von einem Mann geleitet werden, denn es ist ein sehr anspruchsvolles Publikum, und man braucht viel Kraft, um gegen die Zuschauer anzukommen.“

Der Paraguayer hatte während des fünfstündigen Matches im Suzanne-Lenglen-Stadion seine Probleme mit den französischen Zuschauern. Die unterstützten – wenig überraschend und wie gewohnt – lautstark und emotional Lokalmatador Kouamé.

Der 22-Jährige dazu: „Das Publikum war ziemlich übertrieben, aber ich verstehe, dass sie ihren Landsmann unterstützen. Es ist ein ziemlich enthusiastisches Publikum, und deshalb war ich darauf vorbereitet; ich wusste bereits, dass es so sein würde, und ehrlich gesagt hat es mir nicht geschadet, sondern ihn eher noch bestärkt.“

Was genau er damit meint? Vallejo erläutert: „Ich denke, er (Kouamé, d. Red.)[–> [–>hat mehrmals unnötig Zeit verschwendet, indem er am Boden lag oder das Spiel verzögerte. Und es ist nicht normal, dass die Zuschauer eine ganze Minute lang schreien, ohne dass etwas passiert. In einem Spiel, in dem die körperliche Komponente so wichtig ist, wird ein Spieler, dem man viel Zeit gibt, diese natürlich ausnutzen. Fakt ist auch, dass es für einen Schiedsrichter schwierig ist, mit dieser Situation umzugehen.“

Warum Vallejo dann zu dem Schluss kommt, dass ein männlicher Schiedsrichter die Situation anders gehandhabt hätte, bleibt allerdings ein Rätsel.

Kouamé lobt die Zuschauer

Kouamé bedankte sich nach dem Marathonmatch übrigens bei dem Publikum: „Einfach nur danke, es ist euer Sieg. Ohne euch hätte ich dieses Match nie gewonnen. Ihr seid körperlich viel fitter als ich. Wie ihr gesungen, mich angefeuert habt.“ In der dritten Runde wartet am Samstag der Chilene Alejandro Tabilo auf den jungen Franzosen.

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