DFB-Kapitänin Giulia Gwinn (26) ist erfolgreich an der linken Schulter operiert worden. Das teilte der FC Bayern mit. Die Nationalspielerin beginnt nun mit ihrer Reha und wird wie erwartet die kommenden WM-Qualifikationsspiele gegen Norwegen und Slowenien verpassen.
Auf Instagram veröffentlichte Gwinn ein Foto aus dem Krankenhaus. Darauf sitzt sie lächelnd auf einem Krankenbett, der linke Arm in einer Schlinge. Zu dem Bild schreibt sie: „Das krieg‘ ich jetzt auch noch geschultert.“ Zahlreiche Fans wünschten ihr daraufhin gute Besserung. Auch die Frauen-Nationalmannschaft reagierte mit den Worten: „Gute Besserung, Giuli! Komm‘ schnell wieder zurück.“
Giulia Gwinn (26) musste an der linken Schulter operiert werden
Schulterverletzung aus dem Österreich-Spiel
Die Bayern-Spielerin hatte sich Mitte April im WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich die Schulter ausgekugelt, nachdem sie unglücklich gestürzt war. Trotz der Verletzung absolvierte Gwinn die entscheidenden Spiele der Saison für die Münchnerinnen weiter, trug dabei allerdings eine spezielle Manschette und verzichtete auf Einwürfe.
Bei der Double-Feier des FC Bayern hatte sie erklärt: „Es gab nach jedem Spiel eine Reaktion in der Schulter, weil doch einiges kaputt ist.“ Nun wurde die notwendige Operation durchgeführt.
DFB-Frauen vor wichtigen WM-Quali-Spielen
Die deutsche Nationalmannschaft von Bundestrainer Christian Wück geht trotz des 0:0 gegen Österreich als Tabellenführer in die kommenden Partien. Am 5. Juni (20.35 Uhr/ARD) trifft das Team in Köln auf Norwegen und kann dort die Qualifikation für die WM 2027 in Brasilien perfekt machen. Zum Abschluss folgt am 9. Juni (18.00 Uhr/ZDF) das Auswärtsspiel gegen Slowenien in Ljubljana.
Wück sagt mit Blick auf die beiden Begegnungen: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen diese Gruppe als Erster abschließen und uns direkt für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien qualifizieren.“ Zudem betont er: „Dafür werden wir in den kommenden Spielen alles investieren – mit maximaler Konzentration, Leidenschaft und Teamgeist.“
Rückkehrerinnen im DFB-Kader
Im aktuellen Aufgebot steht auch Gwinns Bayern-Kollegin Klara Bühl, die zuletzt wegen Wadenproblemen gefehlt hatte. Nach längerer Pause kehren außerdem Sophia Kleinherne (VfL Wolfsburg), Kathy Hendrich (Chicago Red Stars) und Marie Müller (Portland Thorns FC) zurück.
Laura Freigang von Eintracht Frankfurt gehört diesmal nur auf Abruf zum Kader. Frankfurt-Stürmerin Nicole Anyomi fehlt aufgrund einer Oberschenkelverletzung.

