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Was für ein Wahnsinn im Tabellenkeller! Heidenheim gewinnt beim 1. FC Köln mit 3:1 – und plötzlich lebt der Traum vom Klassenerhalt wieder. Erstmals in der Bundesliga-Geschichte gehen mit Heidenheim, St. Pauli und Wolfsburg die drei Tabellenletzten punktgleich (je 26 Punkte) in den letzten Spieltag. Ein Abstiegsfinale, wie es die Liga noch nie gesehen hat.

Historisches Dreier-Duell im Tabellenkeller

Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) spielt Heidenheim gegen Mainz. Zeitgleich treffen St. Pauli und Wolfsburg direkt aufeinander. Die Konstellation ist klar: Teilen sich Pauli und der VfL die Punkte und Heidenheim gewinnt, springt das Team von Frank Schmidt noch auf den Relegationsrang. Gewinnt einer im direkten Duell und Heidenheim siegt ebenfalls, entscheidet das Torverhältnis.

Vor wenigen Wochen schien das undenkbar. Heidenheim lag zehn Punkte hinter Platz 16. Schmidt sprach selbst nur von „ein Prozent, 0,1 Prozent“ Chance. Doch seine Mannschaft startete einen Lauf – und belohnt sich nun.

Schöppner-Doppelpack in Köln

In Köln erwischt Heidenheim einen Traumstart. Jan Schöppner köpft zum 1:0 ein (8.). Die Antwort folgt prompt: Nach Steckpass von Krauß trifft Marius Bülter zum 1:1 (10.). Doch Heidenheim bleibt dran. Ein abgefälschter Schuss von Ibrahimovic wird von Lund unglücklich ins eigene Tor gelenkt – 2:1 (28.). Nach der Pause macht Schöppner mit seinem zweiten Treffer alles klar (72.).

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Quelle: AP

Köln war durch Schützenhilfe von Bayern (1:0 gegen Wolfsburg) und Leipzig (2:1 gegen St. Pauli) bereits gerettet. Gegen Heidenheim enttäuscht die Mannschaft von Interimstrainer René Wagner dennoch. In Hälfte zwei gibt es vereinzelte Pfiffe von den Rängen.

Heidenheim dagegen verlässt erstmals seit dem 18. Spieltag den letzten Platz – und träumt weiter vom Rettungs-Wunder.

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