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Historischer Abend für die Bundesliga – und für Marie-Louise Eta! Als erste Trainerin der Liga-Geschichte feiert die 34-Jährige einen Sieg. Union Berlin gewinnt mit 3:1 in Mainz. Für Eta ist es im vierten Spiel der lang ersehnte erste Dreier. Der Klassenerhalt stand für beide Teams bereits seit der Vorwoche fest.

Bevor sportlich etwas passiert, fliegen in der 17. Minute rund 50 Tennisbälle auf den Rasen – dazu ein Volleyball mit der Aufschrift „Pro 15.30 Uhr“. Die Gästefans protestieren gegen die Ansetzung am Sonntagabend (19.30 Uhr) und die 575 Kilometer lange Anreise. Nach sechs Minuten Unterbrechung geht es weiter. Auf Bannern steht: „Saison 25/26: 7000 km an Sonntagen. Eure Terminierungen bleiben eine Farce.“

Becker trifft – jubelt aber nicht

Union startet stark. Nach einer kurzen Ecke segelt Mainz-Keeper Zentner am Ball vorbei, Ilic köpft zum 1:0 ein (38.).

Kurz nach der Pause meldet sich ein alter Bekannter: Sheraldo Becker, von 2019 bis 2024 in Köpenick, trifft per Volley zum 1:1 (48.). Jubel? Fehlanzeige – aus Respekt vor seinem Ex-Klub.

Burke und Juranovic machen alles klar

Union drückt auf den historischen Sieg. In der 88. Minute trifft Burke nach Drehung unter die Latte zum 2:1. In der Nachspielzeit setzt Juranovic mit seinem ersten Saisontor den Schlusspunkt (90.+1).

Marie-Louise Eta schreibt damit Bundesliga-Geschichte – und Union feiert einen besonderen Auswärtssieg.

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