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Vierter Sieg im vierten Duell! Nach Supercup, Pokal und Liga-Hinspiel gewinnen die Füchse Berlin auch das vierte Spiel in dieser Saison gegen den THW Kiel. Der amtierende Meister holt nach dem Kraftakt im Champions-League-Viertelfinale gegen Veszprém auswärts in der Daikin Handball-Bundesliga den nächsten wichtigen Sieg, schlägt Kiel 35:28 (18:16).

Die Füchse haben das Spiel eigentlich gut im Griff, aber auch nur eigentlich. Mehrmals verpassen es die Berliner, aus ihrem 4-Tore-Vorsprung (12:8/16. und 14:10/18.) in den ersten 30 Minuten mehr zu machen. Passfehler und zu viele frei versemmelte Chancen sorgen dafür, dass der THW Kiel immer wieder herankommt. Füchse-Kreisläufer Mijajlo Marsenic: „Wir hatten Harald Reinkind gar nicht im Griff, der hat uns kaputt gemacht.“ Der Norweger schweißt in der ersten Hälfte gleich sechs Tore aus dem Rückraum ins Berliner Tor.

Pech für die Füchse: Kurz vor der Pause hechtet Kiels Bence Imre nach einem Abpraller von Füchse-Keeper Dejan Milosavljev (30) und steht dabei im Kreis ab. Doch die Schiedsrichter lassen das irreguläre Tor zum 16:15 (28.) gelten. So geht es nur mit 18:16 für die Füchse in die Halbzeit.

Foto: BILD

Von absurden taktischen Spielchen (Kiel müsste den Füchsen zu Platz 2 verhelfen, damit sie selbst als vermeintlicher Euro-Sieger noch in die Champions League kommen/SPORT BILD berichtete) ist nichts zu merken. Die Mannschaft will vor vollem Haus unbedingt gewinnen. Vor der Partie macht Trainer Filip Jicha (44) mehr als deutlich: „Ich habe nicht mit 6 Jahren als kleiner Junge angefangen, Handball zu spielen, um dann Spiele mit Absicht zu verlieren. Niemals.“

Handball: Nach Hanning-Kritik, Lichtlein führt Füchse zum Sieg

Die Berliner mühen sich (25:25/49.), ihnen fehlen die Tore von Super-Däne Lasse Andersson (32/der trifft in der 42. Minute erst zum ersten Mal). Dafür springt Spielmacher Nils Lichtlein (6 Tore, 6 Vorlagen) in die Bresche. Der wurde zuletzt trotz Siegs gegen Veszprém von Füchse-Boss Bob Hanning (58) angezählt. Hanning am Mittwoch: „Das war mir zu wenig. Von Nils muss viel mehr kommen, wir brauchen ihn und er kann das besser, das hat er oft genug bewiesen. Lasse und Mathias Gidsel können das nicht immer alleine lösen.“

Kiel kann nur 50 Minuten mithalten. In den letzten 10 Minuten, angetrieben von Lichtlein und Mathias Gidsel (27/8 Treffer), machen die Füchse den Sack zu – 35:28.

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