Seit dem 2. Februar ist Albert Riera (44) Cheftrainer bei Eintracht Frankfurt – doch die Zwischenbilanz ist alles andere als berauschend. Beim 2:3 in Dortmund kassierte die Eintracht den nächsten Rückschlag. Bereits am Sonntag könnte Platz 7 futsch sein – wenn Freiburg punktet.
Nach BILD-Infos gibt es im Verein Stimmen, die Riera das abschließende Saisonspiel am kommenden Samstag gegen den VfB Stuttgart nicht mehr gönnen wollen. Trotz einer weitgehend soliden Vorstellung beim BVB ist eines offensichtlich: Es läuft nicht, es passt nicht mehr zusammen. Seit seinem Amtsantritt holte Riera für die Eintracht lediglich vier Siege aus 13 Partien.
Dass er überhaupt mit nach Dortmund reisen durfte, war zu Wochenbeginn noch keine ausgemachte Sache. Sport-Vorstand Markus Krösche (45) traf die Entscheidung schließlich – mangels interner Optionen.
Riera-Nachfolger wird schon gesucht: Was läuft da zwischen Eintracht und Hütter?
Auf der Pressekonferenz vor dem BVB-Spiel erklärte Riera: „Ich gebe mein Bestes. Ich will gewinnen. Mit einem großen Verlangen. Aber manchmal braucht es mehr. Ich muss es besser machen, die Spieler müssen es besser machen, denn das Boot ist für alle genau das gleiche. Und ich akzeptiere den Beruf, es ist ganz einfach.“
In Dortmund überraschte er mit der Aufstellung von Mario Götze (33) – den Weltmeister hatte er zuvor wochenlang kaum berücksichtigt. Hinzu kamen öffentliche Auftritte des Spaniers, die der Eintracht kein gutes Bild bescherten.
Abgang früher als gedacht?
Nach BILD-Informationen stand intern bereits fest: Mit Riera plant Frankfurt nicht über den Sommer hinaus. Jetzt könnte das Ende sogar noch deutlich früher kommen.
Sollte es dazu kommen, stehen für das letzte Spiel gegen Stuttgart zwei Namen im Raum: Klub-Legende und U19-Trainer Alex Meier (44) oder Co-Trainer Jan Fießer (39). Parallel macht sich Sport-Vorstand Krösche bereits wieder auf Trainersuche – zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate.

