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In einer neuen Netflix-Dokumentation über WWE-Superstar Hulk Hogan (†71) wird ein besonders tragisches Kapitel beleuchtet: der Drogentod seines älteren Bruders Alan Bollea im Jahr 1983. Während der Dreharbeiten zur vierteiligen Reihe „Hulk Hogan: Real American“, die am 22. April bei Netflix veröffentlicht wurde, zeigte sich der „Hulkster“ tief emotional. Das geführte Interview sollte zugleich sein letztes bleiben – die Wrestling-Ikone verstarb im Juli 2025 an den Folgen eines Herzinfarkts.

Als die Produzenten das Gespräch auf den Tod seines Bruders lenkten, reagierte Hulk sichtlich getroffen, kämpfte mit den Tränen. „Du musst aufhören, du bohrst viel zu tief bei mir“, sagte er. Dennoch sprach er in der Dokumentation offen über seine Beziehung zu Alan. Die beiden standen sich nicht besonders nahe. Sein Bruder sei schon früh auf die schiefe Bahn geraten, habe in Florida Probleme gehabt und sei später nach Oakland in Kalifornien gezogen.

Die Brüder hatten gerade wieder Kontakt

Zum Zeitpunkt von Alans Tod hatten die Brüder gerade erst wieder Kontakt aufgenommen – Alan war kurz zuvor aus einer Entzugsklinik entlassen worden. Hulk habe versucht, ihn zu unterstützen und ihm Halt zu geben, berichtet auch seine Ex-Frau Linda Hogan (66) in der Doku.

In jener Nacht, in der Alan starb, war eigentlich geplant, dass er gemeinsam mit Hulk reist. Doch kurzfristig sagte er ab und bat stattdessen um Geld für seine Miete. Noch in derselben Nacht erhielt Hulk die Nachricht, dass sein Bruder an einer Überdosis gestorben war. „Es war schwer, damit fertigzuwerden“, erinnerte sich der Wrestler in der Dokumentation.

Hogan mit seiner ersten Ehefrau Linda (2.v.r.) und den gemeinsamen Kindern Brooke und Nick

Foto: imago images/Everett Collection

Vom Randphänomen zum Massenspektakel

Hulk Hogan, bürgerlicher Name Terry Bollea, trug maßgeblich dazu bei, Wrestling von einer Randerscheinung zu einem weltweiten Massenphänomen zu machen. Im Jahr 1983 heiratete er seine erste Frau Linda.

Ein größeres Fernsehpublikum lernte die Familie durch die Realityshow „Hogan Knows Best“ kennen, die Anfang der 2000er-Jahre auf VH1 ausgestrahlt wurde. In den darauffolgenden Jahren geriet Hulk mehrfach durch Skandale in die Öffentlichkeit, darunter ein Sextape sowie rassistische Aussagen, die 2015 publik wurden.

Tod im Krankenhaus in Florida

Er starb am 24. Juli 2025 im Morton Plant Hospital in Florida, nachdem er in seinem Haus in Clearwater einen Herzinfarkt erlitten hatte.

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