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„Der Himmel hat gestern Abend einen Glaubenshelden empfangen“ – so verkündete Ex-NFL-Star Tim Tebow (38) den Tod seines Vaters Robert. Der Missionar und Vater von fünf Kindern wurde 78 Jahre alt. In einem emotionalen Social-Media-Beitrag teilte der frühere Quarterback seine Trauer.

Tebow schrieb: „Viele werden ihr Beileid aussprechen, aber die Wahrheit ist: Er ist nicht verloren, wir wissen genau, wo er ist. Er ist zu Hause. Für immer!“

„Er konnte es kaum erwarten, Jesus zu sehen“

Der Sportler erinnerte sich an ein Gespräch mit seinem Vater aus der vergangenen Woche. Seine Frage: Worauf freust du dich im Himmel am meisten? Die Antwort des Sterbenden: „Jesus.“ Tebow weiter: „Er konnte es kaum erwarten, Jesus von Angesicht zu Angesicht zu sehen. So trauern wir nicht wie die, die keine Hoffnung haben. Bis bald, Papa!“

Robert Tebow litt an Parkinson. Das hatte sein Sohn 2016 in einem Interview mit dem Magazin „People“ bekanntgegeben. Zuletzt war der Missionar auf den Rollstuhl angewiesen.

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Von College-Superstar zum NFL-Phänomen

Tim Tebow gilt als eine der prägendsten Persönlichkeiten im amerikanischen Sport. Bekannt wurde er durch seine herausragenden Leistungen als College-Quarterback – und seinen offen gelebten christlichen Glauben. Zwischen 2006 und 2009 dominierte er den College-Football bei den Florida Gators, gewann zwei nationale Meisterschaften. 2007 erhielt er die Heisman Trophy als bester College-Spieler.

Tim Tebow im Trikot der Philadelphia Eagles bei einem Preseason Game 2015. Er konnte sich jedoch in Philly nicht durchsetzen

Foto: Michael Perez/AP

Im NFL Draft 2010 wählten ihn die Denver Broncos in der ersten Runde aus. Trotz eines unkonventionellen Spielstils führte Tebow das Team 2011 in die Playoffs und löste einen regelrechten Hype aus – bekannt als „Tebow-Mania“.

Als Sohn von Missionaren auf den Philippinen geboren, lebt Tebow seine Überzeugungen öffentlich aus. Besonders bekannt wurde das sogenannte „Tebowing“ – dabei kniete er auf dem Spielfeld zum Gebet nieder. Er engagiert sich intensiv für wohltätige Zwecke, vor allem für benachteiligte Kinder über seine eigene Stiftung.

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