Diese Zusammenarbeit sorgte im Winter 2025 für eine Sensation – und hielt doch nur wenige Monate. Nun hat Andy Murray erstmals ausführlicher über seine Zeit als Tennis-Trainer von Novak Djokovic gesprochen – und dabei mit britischem Humor ausgeteilt.
Im Interview mit „Sky Sports“ witzelte der dreimalige Grand-Slam-Sieger: „Djokovic hat wahrscheinlich nichts von mir gelernt.“ Dann wurde er ernster: „Nein, ich habe eine Menge gelernt und ehrlich gesagt würde ich wieder coachen – aber wahrscheinlich im Moment noch nicht.“
Nur vier Monate nach seinem Karriereende bei den Olympischen Spielen in Paris, wo er im Doppel mit Dan Evans das Viertelfinale erreichte, war Murray überraschend ins Team von Djokovic eingestiegen. Ziel war klar: der 25. Grand-Slam-Titel für den Serben.
Bei den Australian Open lief es sportlich ordentlich. Djokovic spielte stark, schlug unter anderem Carlos Alcaraz und erreichte das Halbfinale. Dort musste er gegen Alexander Zverev allerdings verletzt aufgeben. Bis zu den Miami Open arbeiteten beide weiter zusammen, ehe sie sich einvernehmlich trennten – obwohl ursprünglich eine Zusammenarbeit bis zur Rasensaison geplant war.
Murray bestätigte zudem, dass er seitdem mehrere Anfragen als Trainer erhalten habe: „Ich hatte ein paar Möglichkeiten zu coachen, aber im Moment möchte ich nicht ständig reisen – es sei denn, es wäre mit meiner Familie.“
Nach Rekord-Sieg : Kurioser Djokovic-Sprint durch Athen
Die Zeit mit Djokovic habe ihm dennoch neue Einblicke gegeben. „Ich wusste viel über Novaks Spiel. Ich habe jahrelang gegen ihn gespielt und sein Spiel studiert. Es war interessant zu sehen, wie sein Alltag aussieht – im Vergleich zu dem, was ich als Spieler gemacht habe, und wie sich das unterscheidet.“

