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Das französische Eistanz-Duo Laurence Fournier Beaudry und Guillaume Cizeron hat bei der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft in Prag (Tschechien) Gold geholt. Nach ihrem umstrittenen Olympiasieg in Italien bauten die beiden ihre Führung nach dem Rhythmustanz im Kürtanz deutlich aus – und krönten sich zu Weltmeistern. Für Cizeron ist es bereits der sechste WM-Titel, allerdings der erste gemeinsam mit Fournier Beaudry. Zuvor hatte er fünfmal mit seiner früheren Partnerin Gabriella Papadakis triumphiert.

Die Franzosen kamen auf 230,81 Punkte und ließen die Konkurrenz weit hinter sich. Silber sicherten sich Piper Gilles und Paul Poirier aus Kanada (211,52 Punkte), Bronze ging an Emilea Zingas und Vadym Kolesnik aus den USA (209,20 Punkte).

Deutsches Duo freut sich auf Pause

Das deutsche Eistanz-Paar Jennifer Janse van Rensburg und Benjamin Steffan landete auf Rang 17. „Wir machen jetzt eine Pause und sind froh, die Schlittschuhe erst einmal beiseitezulegen, bevor wir sie wieder anziehen“, sagte Steffan nach dem Wettkampf.

Fournier Beaudry und Cizeron präsentieren stolz ihre Medaillen

Foto: AP

Doch der WM-Triumph der Franzosen steht im Schatten der Olympia-Kontroverse. Vor mehr als sechs Wochen hatten Fournier Beaudry und Cizeron bei den Olympischen Winterspielen in Italien trotz eines Patzers beim Twizzle – einer schnellen Drehung auf einem Bein – hauchdünn vor dem US-Duo Madison Chock und Evan Bates gewonnen. Die Amerikaner verzichteten auf eine WM-Teilnahme.

Besonders brisant: Die französische Preisrichterin Jézabel Dabouis wich bei ihrer Bewertung deutlich vom Jury-Durchschnitt ab. Das sorgte für massiven Wirbel.

Mehr als 26.000 Menschen unterschrieben Petition

Die Empörung war so groß, dass eine Online-Petition gestartet wurde. Mehr als 26.000 Menschen forderten vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und der Internationalen Eislauf-Union Integrität und Gerechtigkeit bei den Bewertungen. Der Dachverband wehrte sich und verteidigte die Punktevergabe.

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