Dortmunds Ex-Manager wird zum heißen Objekt auf dem Markt! Erst am vergangenen Montag hatten der BVB und sein langjähriger Sportdirektor Sebastian Kehl (46) die sofortige Trennung bekanntgegeben. Bereits am heutigen Mittwoch stellt die Borussia mit Nils-Ole Book (40/Elversberg) den Nachfolger vor. Kehl – so viel ist klar – wird seine erfolgreiche Manager-Karriere woanders fortsetzen. Die Frage ist noch: bei welchem Verein und zu welchem Zeitpunkt?
Der Hamburger SV hat ihn bereits seit dem Rauswurf von Stefan Kuntz (63) rund um den Jahreswechsel als einen potenziellen Kandidaten für die Rolle als Sport-Geschäftsführer unter Beobachtung. Auch der VfL Wolfsburg hatte bereits mehrfach Interesse bekundet. Jetzt bietet sich Kehl offenbar eine sofortige Job-Chance bei einem Top-Klub aus dem Ausland. BILD kennt die Hintergründe.
Top-Klub-Gerücht um Kehl
Kehl ist laut englischem „Telegraph“ ein heiß gehandelter Name bei Tottenham Hotspur. Der Premier-League-Klub hatte sich im Februar von Sportdirektor Fabio Paratici (53) getrennt und soll sich vorstellen können, mit Kehl einen Neuanfang zu bestreiten. Für den Ex-Dortmunder die Chance, einen taumelnden Riesen wieder ganz neu aufzubauen?
Hintergrund: Tottenham befindet sich derzeit in einer tiefen sportlichen Krise. Am vergangenen Spieltag stürzte der Klub auf Platz 17 ab, hat nur noch einen Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone. Nach dem gefeuerten Thomas Frank (52) wackelt aktuell auch Trainer Igor Tudor (47). Der Coach hat nach dem Tod seines Vaters zwar vorerst die Unterstützung des Vereins, für den Sommer sind mit Roberto de Zerbi (46) und Mauricio Pochettino (54) aber bereits zwei Nachfolger im Gespräch.
Mit Kehl wird es nach BILD-Informationen allerdings keine Blitz-Einigung geben. Vor allem, weil schwer vorstellbar ist, dass das angedachte Bosse-Modell für ihn in Frage kommt. Tottenham sieht angeblich eine Konstellation mit mehreren Sportdirektoren vor, soll dafür auch den Schotten Dougie Freedman (51/Al-Diraiyah FC) und den Briten Paul Winstanley (47/Chelsea) kontaktiert haben.
Das Interesse an Kehl wächst. Auch in Dortmund wird man wohl gespannt verfolgen, wohin ihn sein Weg künftig führt …
