Der BVB trennt sich von Sportdirektor Sebastian Kehl – und ein Ex-HSV-Präsident zeigt Verständnis für den Schritt!
Der Paukenschlag kam am Sonntag: Borussia Dortmund beendet nach einem einstündigen „sehr offenen Gespräch“ mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit Kehl.
Ex-HSV-Präsident Marcell Jansen kann den Schritt nachvollziehen. Im „Doppelpass“ bei „Sport1“ sagt er, er könne die Entscheidung „nur unterschreiben“.
Der Zeitpunkt sei klug gewählt. „Jetzt ist die Länderspielpause, Dortmund weiß, dass das Thema in der Liga mit dem zweiten Platz gesetzt ist. Du hast nicht mehr das Risiko, aber du brauchst Planungssicherheit“, so Jansen.
Gerade mit Blick auf die anstehenden Wochen sei Klarheit wichtig: „Du musst viele Entscheidungen treffen in den nächsten Wochen und Monaten, die wichtig werden.“
Positiv bewertet der frühere Nationalspieler zudem den Umgang miteinander. Die Trennung laufe „anscheinend mit gegenseitigem Respekt“ ab.
„Ich kann es nicht sagen…“: BVB-Rätsel um Ricken!
Was spricht für Kehl als Boss beim Hamburger SV?
Kehl und der HSV – beide Namen fallen immer öfter in einem Satz. In der TV-Sendung „BILD Sport bei WELT TV“ brachte auch der frühere HSV-Sportvorstand Jonas Boldt (44) Kehl bei seinem Ex-Klub ins Spiel.
Er sagte: „Ich bin da nicht involviert, ich verfolge das natürlich, auch von außen. Die Kommunikation, was da benötigt wird an einem Profil. Und ich finde, da passt Sebastian Kehl ganz gut drauf.“

