Da musste sie aber mal Dampf ablassen. Die beliebte Moderatorin Laura Woods (38) hat mitten in der Radiosendung „The Sports Bar“ von „Talksport“ durchgeklingelt und Ex-Premier-League-Trainer Alan Pardew (64) kräftig ihre Meinung gegeigt.
Die Engländerin polterte: „Alan, ich liebe dich, aber das ist das Respektloseste, was ich je gehört habe.“
Worum ging es? Auslöser war ein Kommentar von Ex-Trainer Pardew (früher u.a Crystal Palace, Newcastle) während der Übertragung des Arsenal-Siegs gegen Brighton (1:0). Nach dem Dreier und dem Punktverlust von Manchester City gegen Nottingham Forest (2:2) führen die „Gunners“ die Premier League nun sieben Punkte vor der Konkurrenz an.
Laura Woods teilt gegen Ex-Trainer aus
Pardew zeigte sich trotzdem wenig beeindruckt. Die Vorstellungen der Londoner seien lediglich „funktional“, ein möglicher Titelgewinn käme mit einem Vorbehalt. „Wenn ich mit meinem Trainer-Kopf auf sie schaue, sind sie sehr professionell. Sie nutzen jedes Mittel, um es über die Linie zu bringen. Im Moment sieht es so aus, als würde Arsenal es durchziehen. Aber es wird einen Asterisk neben ihrem Namen geben. Es ist ein professionelles, funktionales Spiel. Sie sind gut und stark, aber es ist nichts Schönes daran.“
Für Arsenal-Fan Woods war das zu viel. Prompt rief in der Sendung an und schoss zurück: „Wie kann man das sagen? Weil wir Freistöße, Standards und Ecken nutzen? Wenn Arsenal die Liga gewinnt, ist uns Fans egal wie. Warum sollte uns interessieren, ob wir unterhaltsam sind oder nicht?“
Klar ist: Nicht nur in der Sendung wurde über die Spielweise von Arsenal diskutiert. Auch Brighton-Trainer Fabian Hürzeler (33) gefiel die Vorstellung von Trainer-Kollege Mikel Arteta (43) überhaupt nicht. Der Deutsche teilte nach der Pleite aus: „Ich glaube, es gab heute nur eine Mannschaft, die versucht hat, Fußball zu spielen, und deshalb bin ich stolz darauf, wie sie das gemacht hat.“ Und: „Ich werde niemals ein Trainer sein, der auf diese Weise versucht zu gewinnen. Ich möchte Spieler entwickeln. Ich möchte, dass sich die Spieler weiter verbessern und weiterhin auf dem Platz Fußball spielen.“
