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Revanche geglückt! In einem teils dramatischen WM-Qualispiel besiegt Deutschland im Rückspiel Kroatien mit 91:89 nach Verlängerung.

Das Fiba-Reglement sieht vor, dass auch der Basketball-Weltmeister durch die Quali muss. Insgesamt zwölf europäische Starterplätze gibt es bei der WM 2027 in Katar. Mit dem Sieg stehen die Chancen jetzt sehr gut, dass Deutschland seinen Titel verteidigen kann.

Foto: Dyn

Zum Spiel: Zwei Tage nach der 88:93-Pleite in Zagreb will das Team von Bundestrainer Alex Mumbru unbedingt die Revanche in Bonn.

WM-Basketball-Qualifikation : Deutsches Overtime-Drama gegen Kroatien

Auch im zweiten Spiel fehlen natürlich die deutschen NBA-Stars Franz und Moritz Wagner, Dennis Schröder und Tristan da Silva. In der ersten Hälfte ist es vor allem Weltenbummler Johannes Thiemann (32/kam extra aus Japan), der das deutsche Team im Spiel hält. Der langjährige Alba-Star macht 17 Punkte in den ersten 20 Minuten. Apropos Berlin: Sieben der zwölf Profis spielen für Alba oder haben mal das Alba-Trikot getragen.

Doch auch Thiemann kann nicht verhindern, dass Kroatien in der zweiten Hälfte die Kontrolle übernimmt, Mitte des dritten Viertels mit 15 Punkten (63:48) führt. Doch fünf Delow-Punkte in Folge und ein Buzzer-Beater von Louis Olinde bringen Deutschland wieder auf fünf Zähler ran (67:62).

Aber der Zwischenspurt kostet Kraft. Und es dauert viereinhalb Minuten, bis Deutschland im letzten Viertel die ersten Punkte macht. Fünf Kayil-Punkte sowie ein Wahnsinns-Dreier von David Krämer 63 Sekunden vor Schluss sorgen für den Ausgleich und die Verlängerung. Da machen Kayil und Thiemann zusammen neun der 14 deutschen Punkte – der Sieg! Bundestrainer Alex Mumbru erleichtert danach auf Magenta: „Ein wichtiger Sieg. Ich bin wirklich stolz auf dieses Team.“ Jack Kayil: „Es hat Spaß gemacht.“

Beste Spieler: Johannes Thiemann (24 Punkte, 12 Rebounds), Mario Hezonja (Kroatien/ 30 Punkte).

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