Beim ersten Spiel der neuen MLS-Saison stand er nicht im Kader, im zweiten war es dann so weit – aber auch gegen den FC Cincinnati lief der Ex-Bayern-Star nicht auf. Was ist da los?
Nach dem 2:2 zum Auftakt bei Austin FC – inklusive Last-Minute-Ausgleich durch Kelvin Yeboah in der 90. Minute – hofften die Fans nun auf das erste Highlight im eigenen Stadion. Sie wurden mit einem 1:0 ihrer Mannschaft belohnt.
Wieder kein Rodríguez-Debüt für Minnesota
Vergangene Woche fehlte Neuzugang James Rodríguez noch im Kader. Der Kolumbianer war beim Saisonstart von Minnesota United nicht dabei – obwohl sein Transfer als einer der spektakulärsten in der MLS-Geschichte gilt. Rodríguez unterschrieb einen Sechs-Monats-Vertrag mit Option auf weitere sechs Monate.
Trainer Cameron Knowles bestätigte vor dem Spiel gegen Cincinnati: „Er steht bereit. Wir werden sehen, wie das Spiel läuft. Es kann jederzeit zu seinem Debüt kommen. Wie jeder andere ist er im Kader, und wir müssen schauen, wie sich das Spiel entwickelt und was es braucht.“
Eine Spielgarantie klingt anders – und am Ende kam es auch nicht dazu.
„Falsche Entscheidung getroffen“: Kovac rechtfertigt den BVB-Bayern-Unterschied
James war Torschützenkönig der WM 2014 (6 Treffer), war seit Anfang 2026 ohne Verein. Davor spielte er in Mexiko für León FC, noch davor für Rayo Vallecano (Spanien). Den Bundesliga-Fans ist James aus den Jahren 2017 bis 2019 bekannt, als der Spielmacher per Leihe von Real Madrid zu den Bayern kam. Die Kaufoption zog der Rekordmeister am Ende nicht, zurück bei Real konnte James nicht mehr glänzen. Minnesota ist der mittlerweile achte Klub seit seinem Abschied von der Säbener Straße.

