Exclusive Student Offer

Prime for Young Adults

Get a 6-month trial with premium college perks & fast delivery.

Start Free Trial
Listen Anywhere

Audible Standard Trial

Get 30 days of audiobooks free. Cancel anytime, keep your books.

Claim Free Books

TTS-Player überspringenContinue reading article

Als das erste iPhone erschien, Eisbär Knut die Besucher im Berliner Zoo verzückte und Jan Ullrich seine Karriere beendete, debütierte ein gerade mal 18-Jähriger mit blondierter Wuschel-Mähne in der Bundesliga. Eine halbe Ewigkeit später spielt Kai Häfner (36) noch immer im Handball-Oberhaus. Und während die Haare auf seinem Kopf weniger werden, nehmen seine Tore zu.

Mit 177 Treffern ist die Rückraum-Rakete des TVB Stuttgart aktuell zweitbester Torschütze der Bundesliga. Besser ist nur Welthandballer Mathias Gidsel (27/Füchse Berlin) mit 209 Toren.

Kai Häfner zweitbester Werfer hinter Mathias Gidsel

Häfner: „In dieser Saison habe ich auch die Aufgabe als Siebenmeterschütze, sodass sich die Chance, in jedem Spiel mehr Tore zu erzielen, grundsätzlich erhöht.“ In der Bundesliga spielte er für Frisch Auf Göppingen, Balingen-Weilstetten, Hannover-Burgdorf und Melsungen. 2023 wechselte er nach Stuttgart, auch um noch einmal mit seinem Bruder Max (29) zusammenzuspielen.

Foto: Dyn

Vorm Spiel am Sonntag (15 Uhr, WELT TV und Dyn) bei Aufsteiger Minden steht er bei 552 Spielen in der besten Liga der Welt. Wie viele kommen noch hinzu? Sein Vertrag bei den Schwaben läuft noch bis 2027. Häfner: „Natürlich muss man über die Jahre auf sich und seinen Körper hören – und offen für Neues sein. Der Handball hat sich in den letzten 20 Jahren doch sehr verändert. Es freut mich natürlich, in dem Alter immer noch mitmischen zu dürfen.“ Und weiter: „Es ist nicht so, dass ich wie ein Jungbrunnen rumrenne. Gerade die langen Busfahrten bei Auswärtsspielen, die tun schon sehr weh. Das merkt man dann schon noch, zwei, drei Tage. Aber das ist, glaube ich, völlig normal.“

Alles andere als normal sind seine Leistungen aktuell. Stefan Kretzschmar (53) bei „Kretzsche & Schmiso“, dem Handball-Podcast von Dyn: „Einfach geil! Er ist momentan der beste Halbrechte in Deutschland. Ohne Zweifel.“ Wäre er noch einer für die Nationalmannschaft? Nach den Olympischen Spielen in Paris 2024 hatte er seine DHB-Karriere nach 154 Länderspielen beendet. Im Oktober 2025 aber gesagt: „Wenn eine Ausnahme-Situation eintritt, kann man immer mit mir reden.“

Übrigens: [–>Erst vier Bundesligaspieler haben die magische Grenze von 600 Spielen übertroffen: die Torhüter Carsten Lichtlein, Silvio Heinevetter, Johannes Bitter und Jan Holpert. Einem Feldspieler gelang das noch nicht. Wäre das nicht ein lohnendes Ziel? Häfner lacht: „Ich bin erst einmal froh, dass es so viele Spiele geworden sind. Das hätte ich vor 19, 20 Jahren nie gedacht. Die 600 wären schon das nächste Ding. Aber ich glaube, das wird, selbst wenn ich alle Spiele mache, nicht ganz reichen. Ich habe ja nur noch bis 2027 Vertrag.“

ttn-36

Get Audible 30-Day Free Trial

As an Amazon Associate, we earn from qualifying purchases.