Zwei Spiele, zwei Chancen – und viele Sorgenfalten beim Bundestrainer.
Deutschlands Basketballer treffen in der WM-Qualifikation für 2027 gleich doppelt auf Kroatien. Am Freitag um 20 Uhr geht es zunächst auswärts in Zagreb zur Sache, am Sonntag (1. März, 18.00 Uhr) steigt das Rückspiel in Bonn.
Mumbru warnt vor „schwierigstem Fenster“
Bundestrainer Alex Mumbru (46) schlägt vor dem Duell Alarm. „Das ist das vielleicht bisher schwierigste Länderspielfenster“, sagte der Spanier. Gründe gibt es genug: Verletzungen, Überschneidungen mit der EuroLeague und keine NBA-Stars.
„Wir hatten viele Probleme, den Kader zu nominieren – wegen Verletzungen und der EuroLeague-Spieler“, erklärte Mumbru. Dennoch kündigt er an: „Wir werden versuchen, so gut wie möglich zu spielen und in bestmöglicher Form zu sein.“ Denn Siege seien „sehr wichtig“ im Kampf um das WM-Ticket für Katar 2027.
WM-Quali: Hier laufen die Spiele live im TV
Beide WM-Qualifikationsspiele werden live bei MagentaSport im TV und im Livestream gezeigt. Die Übertragung am Freitag startet um 19.45 Uhr. Highlights sind im Anschluss auf den digitalen Kanälen der Sportschau zu sehen.
Mann, sind die groß!: Ex von NBA-Star Wagner liebt Sport-Riesen
Stars wie Dennis Schröder stehen wegen NBA-Verpflichtungen nicht zur Verfügung. Auch mehrere EuroLeague-Profis könnten zumindest in Zagreb fehlen, da Bayern München und Real Madrid am Donnerstag noch international gefordert sind. „Natürlich wollen alle kommen, aber sie spielen einen Tag vorher. Wir versuchen unser Bestes“, so Mumbru. Andreas Obst, Johannes Voigtmann, Maodo Lo, Daniel Theis und Isaac Bonga wurden aus Belastungsgründen gar nicht erst nominiert.
Kroatien ungeschlagen – Hezonja führt an
Beide Teams sind mit zwei Siegen gestartet. Deutschland gewann gegen Israel (89:69) und Zypern (83:64), Kroatien schlug Zypern (100:60) und Israel (85:71). Mumbru kennt die Qualität des Gegners: „Kroatien ist der stärkste Gegner.“ Angeführt wird das Team von Real-Star Mario Hezonja (31) und dem 19-jährigen Talent Michael Ruzic. Auch Ex-NBA-Profi Dario Saric (31) steht im Kader. Der Bundestrainer weiß: „Wir müssen in Zagreb leiden – und dann spielen wir in Bonn mit der Energie der Fans.“

