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Zinedine Zidane (53) war bei Real Madrid einer der erfolgreichsten und einer der beliebtesten Trainer aller Zeiten. Zweimal trainierte er das Star-Ensemble der Königlichen, von Januar 2016 bis 2018 sowie noch einmal von 2019 bis 2021. Dreimal gewann der Franzose dabei die Champions League (2016, 2017, 2018).

Erfolge, die auch Xabi Alonso (44) gern mit den Madrilenen gefeiert hätte. Doch der Spanier bekam nicht die Zeit, die Zidane bekam, scheiterte nach nur etwas mehr als einem halben Jahr. Wohl auch, weil er es nicht geschafft hat, die Stars von Real auf seine Seite zu ziehen – und das ist unbedingt erforderlich, um erfolgreich zu sein, so Zidane.

Real-Blamage gegen Zweitliga-17.: „Wer will sich diesen Zirkus denn antun?“

Quelle: BILD

Der Franzose sprach in der Sendung „Slowmotions Talks“ auf dem YouTube-Kanal von Hamidou Msaidie, einem ehemaligen Reha-Trainer und Betreuer der Königlichen, über das Verhältnis zu seinen damaligen Spielern: „Bei Real Madrid standen wir den Spielern jederzeit zur Verfügung. Für mich macht genau das ein Team stark: Man ist für die Spieler da. Wer das nicht verstanden hat, kann in diesem Beruf nicht lange bestehen. Wir sind da, um sie zu unterstützen; man muss ihnen zeigen, dass man für sie da ist. Damit die Mannschaft die gewünschten Maßnahmen akzeptiert, müssen sie einen mögen. Wenn die Spieler nicht mit allem einverstanden sind, was ihnen vorgegeben wird, beispielsweise mit den Trainingseinheiten, fehlt immer etwas. Ich glaube, bei uns haben sie es auf allen Ebenen sehr genossen.“

Bevor Zidane seine ersten Entscheidungen als Cheftrainer von Real traf, weihte er seine Führungsspieler ein. Er erinnert sich: „Wir trafen uns mit den vier Kapitänen, erklärten ihnen unsere Pläne, und sie schlossen sich unserem Projekt an. Körperlich hatten wir gesehen, dass sie nicht in guter Form waren. Wir hatten alle Daten ausgewertet. Wir erstellten 20- bis 30-minütige Cardio-Einheiten für die drei Wochen und absolvierten sie im Trainingszentrum. Denn wir hatten erkannt, dass sie Ausdauertraining brauchten, um, wie wir gesagt hatten, neue Energie zu tanken.“

Zidane: „Wir hatten die beste Mannschaft der Welt“

Der Trainer ließ die Spieler hart arbeiten – ging aber auch mit gutem Beispiel voran: „Wir haben anfangs sehr viel gearbeitet; wir kamen dienstags um 9 Uhr morgens und gingen um 23 Uhr abends. Wir hatten die beste Mannschaft der Welt. Wenn man die Spieler sah, dachte man sich: ‚Wenn wir gute Arbeit leisten, können wir etwas Außergewöhnliches erreichen.‘ Und genau so ist es gekommen.“

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