Senegal steht souverän im Achtelfinale des Afrika-Cups 2025 – doch die Freude wird von einem bitteren Platzverweis überschattet.

Die „Löwen von Teranga“ gewannen ihr letztes Gruppenspiel gegen Benin am Montagabend mit 3:0 (1:0) und ziehen als Gruppensieger der Gruppe D in die K.o.-Runde ein. Dort wartet nun ein noch zu ermittelnder Gruppendritter im Achtelfinale. Fehlen wird dort allerdings Kapitän und Abwehrchef Kalidou Koulibaly (34/Al-Hilal).

Hier jubelt Kapitän Koulibaly noch über die Führung für Senegal

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Rot-Schock für Top-Favorit Senegal

Denn: Der Ex-Napoli- und Chelsea-Profi wurde nach einem VAR-Eingriff wegen groben Foulspiels vom Platz gestellt (71.), kassierte glatt Rot und wird mindestens das Achtelfinale verpassen. Ein individuell bitterer Abend für den Defensiv-Hünen – und das ausgerechnet in seinem 100. Länderspiel.

Nach Abpfiff meldete sich Koulibaly auch selbst zu Wort, schreibt bei X: „Für mich persönlich nicht das ideale Ergebnis, aber das Ziel wurde erreicht: Gruppenerster. Ich bin unglaublich stolz, das 100. Länderspiel für Senegal erreicht zu haben. Wir schreiten gemeinsam weiter voran. Dankbar, stolz und motivierter denn je.“

Zurück zum Spiel: Die Treffer erzielten Abdoulaye Seck (38.), Habib Diallo (62.) und Cherif Ndiaye (90.+7, Foulelfmeter). Durch das Ergebnis im Parallelspiel der DR Kongo gegen Botswana (3:0) sicherte sich Senegal Platz 1 in der Gruppe.

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So kann der Titelverteidiger auch ohne Koulibaly mit viel Selbstvertrauen in die nächste Runde gehen. Sadio Mané, Ismaïla Sarr und Pape Matar Sarr führten die Mannschaft erneut mit starker Präsenz an, auch wenn Mané diesmal ohne direkten Torerfolg blieb.

Für Benin, das vom früheren Deutschland-Legionär Gernot Rohr betreut wird, war die Niederlage dennoch kein Drama. Durch die Ergebnisse in den anderen Gruppen stand das Team bereits vor Anpfiff als einer der vier besten Gruppendritten fest – und ist ebenfalls im Achtelfinale dabei.

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