Brasilien- und Santos-Star Neymar (33) hat den Fans seines Landes im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2026 im kommenden Sommer in den USA, Kanada und Mexiko ein Versprechen gegeben.
Der frühere Barcelona-Profi glaubt, dass die Seleção wieder für den WM-Titel bereit sei. Er bat die Fans, ihm zu vertrauen und ihn an seinen Aussagen zu messen. Außerdem versprach Neymar, ein Tor zu erzielen, falls Brasilien das Finale erreicht.
„Wir werden alles Mögliche – und auch das Unmögliche – tun, um den Weltpokal nach Brasilien zu holen. Im Juli könnt ihr mich daran messen. Hey Ancelotti, hilf uns! Wenn wir das Finale erreichen … ich verspreche, ich werde ein Tor schießen“, zitierte Transfer-Guru Fabrizio Romano den Brasilianer auf der Plattform „X“.
Dazu müsste es Neymar aber zunächst einmal in den WM-Kader von Trainer Carlo Ancelotti (66) schaffen. Unter dem neuen Coach hat der Offensivstar noch kein Spiel bestritten, sein letzter Einsatz im Nationalteam liegt schon lange zurück. Im WM-Qualifikationsspiel gegen Uruguay im Oktober 2023 erlitt Neymar einen Kreuzband- und Meniskusriss. Seitdem kämpft er immer wieder mit Verletzungen. Gerade hat er eine Operation am Innenmeniskus hinter sich gebracht.
Findet Neymar nochmal zu alter Stärker zurück, sodass man ihn mit zur WM nehmen sollte? In seiner Heimat scheiden sich an dieser Frage die Geister. Ex-Fußball-Größen sprechen sich in SPORT BILD allerdings für ihn aus.
Roque Júnior (49), einst bei Bayer Leverkusen und 2002 mit Brasilien Weltmeister, sagt: „Wenn Neymar fit ist, muss man ihn wegen seiner Qualitäten aufstellen.“
Und Kléberson (46), der ebenfalls vor 23 Jahren beim letzten Titelgewinn der Seleção gegen Deutschland durch zwei Tore von Ronaldo dabei war, betont: „Wir wissen, dass es heute sehr schwierig ist, auf Neymar zu zählen. Aber die Geschichte von Ronaldo bei der WM 2002 hat uns viel gelehrt. Er hatte ebenfalls Knieverletzungen, war körperlich nicht in Bestform. Aber er war der Spieler des Turniers. Spieler wie er und Neymar sind von einem anderen Planeten.“

