Ein großer Name für eine große Nation!
Algerien steht kurz vor dem Afrika-Cup vor einem Torwartwechsel mit großer Symbolkraft: Luca Zidane (27), Sohn von Frankreichs Weltmeister-Legende Zinedine Zidane, darf sich berechtigte Hoffnungen auf den Platz zwischen den Pfosten machen.
Der Grund: Stammtorhüter Alexis Guendouz fehlt im finalen 28er-Kader. Er hatte sich zuletzt am Knie verletzt.
Damit rückt Zidane in der Hierarchie klar nach oben. Der Keeper, der bei Zweitligist Granada spielt, gab erst im Oktober sein Debüt für Algerien – nach einem Verbandswechsel, denn zuvor war er für Frankreichs Juniorenteams aufgelaufen. Seine Familie stammt aus der Region Kabylei, der Wechsel war für ihn deshalb ein logischer Schritt.
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Für den Afrika-Cup in Marokko gilt Zidane nun als Favorit auf die Nummer 1, vor Oussama Benbot und Ex-Stammtorhüter Anthony Mandrea. Mandrea kehrt überraschend zurück, nachdem Trainer Vladimir Petkovic ihn zunächst aussortiert hatte, weil er nur in der dritten französischen Liga spielt. Sein Klub Caen war vergangene Saison aus der Ligue 2 abgestiegen.
Algerien trifft in Gruppe E auf Burkina Faso, Äquatorialguinea und Sudan – und könnte dort erstmals bei einem großen Turnier mit Zidane im Tor auflaufen.

