Wie hoch wird dieses Spiel enden?
Das ist die Frage, die sich wohl jeder Handball-Fan vorm Ost-Duell des SC Magdeburg gegen den SC DHfK Leipzig am Sonntag (16.30 Uhr, live bei Dyn/Anzeige) stellt. Der ungeschlagene Bundesliga-Krösus trifft auf den nach wie vor kriselnden Bundesliga-Letzten.
SC DHfK zum Ost-Duell nach Magdeburg
Der enttäuschte zuletzt im Pokal-Viertelfinale gegen Lemgo und sollte sich vielleicht mal ein Beispiel am Bergischen HC nehmen, wie es auch anders gehen kann. Der Aufsteiger zerlegte die MT Melsungen und qualifizierte sich nach zehn Jahren zum zweiten Mal für das Final4.
Für Leipzig hat sich das nun erledigt. Jetzt geht es allein darum, die Bundesliga zu halten. Zum Start der Rückrunde geht es allerdings gleich mal zum Champions-League-Sieger. Zu holen ist da eigentlich nichts! Geschäftsführer Karsten Günther fordert aber zumindest etwas ein: „Gegen Lemgo waren wir in den Zweikämpfen unterlegen und das ist schwer für mich zu akzeptieren. Es wird brutal, die nächsten 17 Spiele, das wissen wir. Ich erwarte von allen, dass wir besser miteinander spielen und dass wir die Mannschaft sind, die Zweikämpfe so führt, dass der Gegner keinen Bock mehr hat.“
Trainer Frank Carstens bleibt wie gewohnt auch vor der schier unmöglichen Aufgabe beim SCM optimistisch: „Es ist auch möglich, dass man da mal eine Überraschung landet. Meines Wissens geht es auch da bei 0:0 los. Man hat 60 Minuten Zeit, dafür zu sorgen, dass man am Ende vorne ist. Das ist bei jedem Spiel gleich. Es wird darum gehen, in der Defensive diese Lücken zu schließen, die wir gegen Lemgo in der zweiten Halbzeit nicht schließen konnten.“
Mut macht sich derweil auch Rückraumspieler Matej Klima: „Wir hauen alles rein, brauchen die Punkte. Es ist eine schwierige Situation, aber auf der anderen Seite haben wir auch nichts zu verlieren. Wir haben einen neuen Trainer, der einen guten Impuls gebracht hat. Jetzt liegt es an uns, uns individuell und als Mannschaft zu verbessern.“
Fehlpass, Fehlpass & Fehlwurf: Diese Szene geht in jeden Handball-Jahresrückblick
Immerhin müssen weiterhin vier Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz aufgeholt werden.


