Der Druck wird immer größer!
Für die FC Bayern Basketballer stehen in der Königsklasse in der Zeit bis Weihnachten die Spiele der Wahrheit an. Nach fünf Pleiten in Folge müssen die Bayern in der Euroleague zurück in die Erfolgsspur.
Herbert muss durchgreifen.
Vor der Premiere in Dubai am Freitag (17 Uhr, live Magenta Sport) wird Weltmeister-Coach Gordon Herbert (66) deutlich: „Wir müssen besser werden. Wir müssen offensiv mehr kreieren.“
Bayern in Dubai: Gordon Herbert muss Stars wehtun
Sein Knackpunkt: die Rotation. Der Coach versucht immer, mit einer 12-Mann-Rotation zu spielen – das funktioniert (derzeit) aber nicht. Herbert ist bekannt dafür, so vielen Spielern wie möglich Einsatzzeiten zu ermöglichen. Doch aktuell fehlt den Bayern einfach ein eingespielter Stamm auf dem Court.
Bestes Beispiel: In der Easycredit BBL gegen den Syntainics MBC lief in der ersten Hälfte gar nichts. Erst als Herbert in der zweiten Hälfte auf eine Neun-Mann-Rotation umstellte, kamen die Bayern in die Spur, siegten am Ende deutlich gegen den Pokalsieger mit 83:62 (27:30).
Für Herbert liegt das Kernproblem darin: „Wir hatten letztes Jahr eine andere Hierarchie im Team.“ Und das liegt nicht nur daran, dass Top-Spieler wie Carsen Edwards (27/Virtus Bologna), Nick Weiler-Babb (29/Anadolu Efes Istanbul), Devin Booker (34/Mailand) und Shabazz Napier (34/startete Trainerkarriere) den Verein verlassen haben.
Die Bayern haben Top-Spieler in ihren Reihen, allen voran Ex-NBA-Star Spencer Dinwiddie (32). Dazu die Welt- und Europameister Andi Obst (29), Niels Giffey (34), Jo Voigtmann (33), Oscar da Silva (27), Justus Hollatz (24) und Leon Kratzer (28).
Doch auch Titelerfolge werden jetzt nicht helfen!
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„Ich werde nicht jeden happy bekommen, ich muss durchgreifen“, kündigt Herbert an.
Heißt: Herbert wird wohl die Europameister Kratzer und Hollatz auf der Bank lassen …
Aktuell sind die Bayern vom Ziel, die Play-offs in der Königsklasse zu erreichen, weit entfernt. Doch noch bleibt Herbert optimistisch: „Im Dezember gewinnt man nichts, man verliert aber auch nichts. Jetzt sind die Wochen, in denen wir ein besseres Team werden müssen.“


