Der Abpfiff des Heimspiels von Real Madrid gegen Celta Vigo erfolgte gegen 23 Uhr. Was folgte, war eine lange Nacht für die Verantwortlichen der Königlichen …

Nach der 0:2-Pleite soll Klub-Präsident Florentino Perez (79) stundenlang bis spät in die Nacht mit anderen Entscheidern über die sportliche Situation diskutiert haben.

Wie konnte es so weit kommen? Nach dem Sieg im Clasico gegen den FC Barcelona (2:1) schien die Welt noch in Ordnung – danach verloren die Madrilenen den Faden. Aus fünf Punkten Vorsprung auf die Katalanen sind mittlerweile vier Punkte Rückstand geworden. Besorgniserregend sind nicht nur die Ergebnisse, sondern vor allem die Leistungen der Mannschaft.

Alle waren schon bereit: Spieler verletzt sich Sekunden vor Anpfiff!

Quelle: Twitter, Instagram

Perez und andere Klub-Entscheider sollen laut der spanischen „Marca“ darüber gesprochen haben, wie sich die Mannschaft präsentiert habe, über die Verletzungsmisere innerhalb des Klubs – aber natürlich auch über die Position von Trainer Xabi Alonso (44).

Der Coach soll zu Teilen der Mannschaft kein gutes Verhältnis haben. Die Risse waren öffentlich erkennbar, als etwa Vinicius nach seiner Auswechslung im Clasico schimpfte, mit einem Weggang drohte. Auch Jude Bellingham soll kein Freund Alonsos sein.

Ausgerechnet im schweren Champions-League-Spiel gegen Manchester City (Mittwoch 21 Uhr, live bei DAZN und im Ticker von SPORT BILD) will die Klubführung eine Reaktion sehen. Von den Spielern, aber auch von Alonso. Eine Niederlage, so heißt es in spanischen Medien, könnte bereits das Aus des Trainers bedeuten!

Mögliche Nachfolger seien bereits im Gespräch. Zinedine Zidane als Interimslösung gilt dabei als Favorit. Der Franzose, der bereits von 2016 bis 2018 sowie von 2019 bis 2021 wird aller Voraussicht nach nach der WM die Nachfolge von Didier Deschamps als Trainer der französischen Nationalmannschaft antreten, wäre bis dahin aber frei. Auch der Name von Antonio Conte (56) wird gehandelt, allerdings steht der Italiener noch bis 2027 bei Serie-A-Klub SSC Neapel unter Vertrag. Wunschkandidat sei zudem Jürgen Klopp (58), wenngleich die Spanier wissen, dass sich eine Verpflichtung als schwierig gestaltet, da der Ex-Liverpool-Coach als Global Sports Director bei Red Bull aktiv ist und eine (kurzfristige) Rückkehr auf die Trainerbank eigentlich ausgeschlossen hat.

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