Dass der Job als Sportboss bei den Bayern einfach ist, hat Max Eberl wahrscheinlich nicht erwartet – dass er so schwierig werden kann, wohl aber auch nicht.

Im Sommer schien zwischenzeitlich sogar ein Abschied nicht ausgeschlossen – der ist jetzt so weit weg wie der Rekordmeister vom Rest der Liga. „Für den FC Bayern brauchst du Eier“, sagt Eberl im großen Interview mit SPORT BILD (aktuelle Ausgabe). Die hat er definitiv gezeigt!

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Quelle: BILD/Sportdigital

Nach den Transferpleiten bei Wirtz und Woltemade hat er sich nicht beirren lassen und das Festgeld-Konto mit Verkäufen wie von Tel, Coman und Wanner wieder ein wenig anwachsen lassen.

Das Resultat: Bayern ist aktuell die beste Mannschaft Europas – seine Verpflichtungen von Spielern wie Olise, Díaz oder Trainer Kompany erweisen sich als Glücksgriff.

Was ebenfalls von Stärke zeugt: Eberl hat sich die Ansagen von Patron Uli Hoeneß, der im Nachhinein mit vielem recht hatte, zu Herzen genommen und umgesetzt. „Max ist da ziemlich empfindlich“, hatte Hoeneß noch Anfang September im Doppelpass über dessen Reaktion auf Kritik an der Transferpolitik gesagt.

Genau wegen dieser bekommen jetzt Nachwuchstalente wie Lennart Karl und Tom Bischof regelmäßige Einsatzzeiten – weil kein teurer Star sie blockiert. Ein Bundesliga-Boss sagte mir zuletzt: „Wenn ein Verein mit den Möglichkeiten des FC Bayern die richtigen Entscheidungen trifft, ist er nicht zu stoppen.“

Das zeigt sich jetzt – auch dank Eberl!

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