Manchester United will auf dem Transfermarkt mal wieder angreifen! Der englische Traditionsklub plant den nächsten großen Umbau – diesmal im Herzen des Spiels: im Mittelfeld. Gleich drei Namen stehen dafür laut einem Bericht der Zeitung „The Sun“ ganz oben auf der Einkaufsliste – und alle kommen aus der Premier League!
Trainer Ruben Amorim (40) setzt auf Spieler, die die Härte der englischen Liga kennen. Nun soll das Mittelfeld den Feinschliff bekommen. Noch ist offen, wer das Rennen macht.
Elliot Anderson (23/Marktwert 45 Mio.) von Nottingham Forest überzeugte bereits bei National-Trainer Thomas Tuchels in Englands WM-Qualifikationsspielen. Auch Crystal-Palace-Mittelfeldmann Adam Wharton (21/Marktwert 60 Mio.) steht unter Beobachtung. Und Brighton-Star Carlos Baleba (21/Marktwert 60 Mio.) war im Sommer schon fast in Manchester.
Wenn die Klubs im Januar nicht verkaufen wollen, will sich United bis zum Sommer Zeit lassen. Spieler aus anderen Ligen? Derzeit kein Thema! Denn die letzten Premier-League-Neuzugänge Matheus Cunha (26) für und Bryan Mbeumo (26) schlugen voll ein. Der Kameruner kam für stolze rund 80 Millionen Euro von Brentford und ist mit sechs Toren Uniteds Topscorer. Cunha, für rund 71 Millionen Euro von den Wolves geholt, wird immer wichtiger in Amorims neuer Offensivstrategie.
Geld für die möglichen Neuen kommt durch Verkäufe rein: Neapel muss den aktuell ausgeliehenen Rasmus Hojlund (22) im kommenden Jahr für rund 43 Millionen Euro kaufen. Barcelona könnte den ebenfalls geliehenen Marcus Rashford (28) verpflichten – für rund 34 Millionen Euro. Der Angreifer glänzt derzeit bei den Katalanen mit sechs Toren und neun Assists.
Spielraum beim Gehalt könnten die möglichen Abgänge von Casemiro (33) und Jadon Sancho (25) schaffen. Manchester könnte so rund 35 Millionen Euro sparen. Casemiros Vertrag läuft im Sommer aus – eine Verlängerung gilt als unwahrscheinlich. Auch Sancho, der aktuell an Aston Villa verliehen ist, soll im Juni gehen. Linksverteidiger Tyrell Malacia steht ebenfalls auf der Streichliste.

