Sie machten sie einst groß. Doch mittlerweile lässt MMA-Ikone Ronda Rousey kein gutes Haar mehr an den Fans des Sport – und damit an ihren eigenen.

Ex-UFC-Champion Ronda Rousey (38) wettert gegen die Fans, die sie einst vergötterten!

In einem Interview mit Comedian Bert Kreischer holt die Hall-of-Famerin zum Rundumschlag aus: „MMA-Fans und die Sport-Medien sind das undankbarste Publikum überhaupt“, sagt sie. „Kaum bist du nicht mehr an der Spitze, bist du nichts mehr – und warst es auch nie.“

Rousey nennt große Namen des Kampfsports, um ihren Punkt zu unterstreichen: „Chuck Liddell – als er oben war, war er der Beste. Dann verliert er, und alle sagen: ‚Chuck war nie was.‘ Dasselbe mit Anderson Silva. Der Typ war wie ein Ninja, ein Mythos. Dann verliert er, und plötzlich heißt es: ‚Anderson war nie was.‘“

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Eine Ausnahme gäbe es aber: Khabib Nurmagomedov, der einst Mega-Star Conor McGregor in einem spektakulären Kampf besiegte. Für Rousey liegt das aber nur daran, dass der Dagestaner rechtzeitig Schluss gemacht hat.

„Der einzige Grund, warum die Fans so an Khabibs Schw*** kleben, ist, weil er aufgehört hat, bevor er seinen Zenit erreicht hat“, sagt Rousey. „Hätte er weitergemacht, würden sie auch sagen: ‚Khabib war nie was.‘ So sind sie einfach.“

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Quelle: BILD

Rousey sieht darin ein größeres Problem. „Es ist traurig. Es führt dazu, dass Kämpfer aufhören, wenn sie gerade ganz oben sind. Sie nehmen ihr ganzes Vermächtnis mit und geben es nicht an die Nächsten weiter.“

Dabei weiß Rousey selbst, wie gnadenlos das Publikum sein kann. Nach zwei bitteren K.o.-Niederlagen gegen Holly Holm und Amanda Nunes wurde sie öffentlich zerlegt. Ihr Rückzug kam schnell – zu schnell, sagen viele.

Inzwischen ist Rousey offiziell UFC-Hall-of-Famerin – und dennoch eine der umstrittensten Figuren im Sport. Gerüchte über ein mögliches UFC-Comeback im Sommer 2026 halten sich hartnäckig.

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