Ob er diese Entscheidung nicht irgendwann mal bereut?

Mohamed Amine Darmoul (27), genannt „Mo“, zählt in der Handball-Bundesliga zu den schnellsten und trickreichsten Rückraumspielern. Der Tunesier steht nach auskuriertem Kreuzbandriss noch bis 30. Juni 2026 bei Pokal-Vize MT Melsungen unter Vertrag.

Die Melsunger sind seit Anfang Oktober nach der überraschenden Blitz-Trennung von Sportvorstand Michael Allendorf (39) vorerst planerisch ohne echte Führung. Dieser Umstand sorgt offensichtlich für eine Angebots-Flut bei Melsunger Top-Spielern.

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Handball-Star will nicht in die Wüste

Die Lage rund um Darmoul schießt aktuell den Vogel ab. Für den Tunesier lagen drei Angebote aus dem Orient vor. Al Ahly (Ägypten), Al Rayyan (Katar), Khaleej Club (Saudi-Arabien) hätten tief in die Tasche gegriffen, um den Rechtshänder für drei Jahre zu verpflichten.

Der Hammer: Darmoul will nicht in die Wüste, er hat sogar ein Dreijahres-Spitzenangebot über 600.000 Euro netto pro Saison – also 1,8 Millionen Euro insgesamt – abgelehnt! „Ich kann bestätigen, dass Mo Darmoul mehrere Anfragen aus dem arabischen Raum vorliegen hatte“, sagt Darmouls Berater Ates Oelke. „Ich werde jedoch keine Zahlen kommentieren.“

Es wäre nicht Darmouls erster Ausflug in einen Wüsten-Staat gewesen. Im Mai 2024, als er noch beim damaligen Zweitligisten GWD Minden unter Vertrag stand, wechselte der Tunesier für wenige Wochen zum Al-Arabi Sports Club in die Hauptstadt Doha nach Katar. Salär damals: garantierte 100 000 Euro netto, mit Erfolgs-Boni sogar 150 000 Euro.

Mit der MT Melsungen muss Darmoul, an dem auch mehrere Klubs aus der Handball-Bundesliga interessiert sind, am Samstag (20 Uhr, live bei Dyn/Anzeige) beim THW Kiel antreten. Die Nachfolge von Ex-Sportvorstand Allendorf, der 15 Jahre als Spieler und Funktionär für die Melsunger tätig war, ist nach wie vor ungeklärt.

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Quelle: Instagram/PallamanoAretusa

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