„Er ist nach wie vor der Spieler, der die meisten Chancen in der Premier League vorbereitet. Wenn der Spieler dann die Chancen nicht macht, ist es für seine Statistik schlecht. Aber es ist nicht mal ein Drittel der Wahrheit.“ Das sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) zuletzt über Florian Wirtz (22).

Der Ex-Leverkusener steht nach seinem durchwachsenen Start beim FC Liverpool in der Kritik. Mehr noch: Für ein bedeutendes Sport-Magazin ist der DFB-Star sogar der Transfer-Flop Nummer 1!

Das US-Magazin „Sports Illustrated“ wählte jetzt die zehn schlechtesten Sommer-Transfers der Premier League. Nach bisher sieben Liga-Spielen steht für sie fest: Wirtz steht an der Spitze. Im Bericht heißt es zwar: „Wirtz war zu Beginn der Transferperiode ein Statement für die Reds und hatte eine vielversprechende Saisonvorbereitung.“

Aber sie nennen ihn auch den „größten Leistungsverweigerer unter den Sommerneuzugängen der Premier League.“ Der Grund: Wirtz kam zwar bisher in allen sieben Liga-Spielen für Liverpool zum Einsatz, fünfmal davon stand er in der Startelf. Ein Treffer oder eine Vorlage gelangen ihm aber noch nicht. In den zehn Spielen, die er für seinen neuen Klub insgesamt machte, bereitete er bisher ein Tor vor (das 1:0 im Community Shield).

Wirtz war zur neuen Saison von Leverkusen nach Liverpool gewechselt, die Reds zahlten 125 Mio. Euro für Wirtz. Zum Zeitpunkt des Transfers war er der teuerste Zugang der Premier League, später holte ihn Teamkollege Alexander Isak (145 Mio./kam von Newcastle) ein.

„Hat man nicht geheim gehalten“: Ist das der Grund für die Wirtz-Krise?

Quelle: BILD

„Sports Illustrated“ schreibt: „Nicht nur, dass er in neun Spielen für Liverpool keinen einzigen Torbeitrag leisten konnte, er war auch schlampig im Ballbesitz, ineffektiv in den Zweikämpfen und im letzten Drittel oft unauffällig.“ Und: „Liverpool ist sich noch nicht ganz sicher, wie sie den 22-Jährigen einsetzen sollen, denn seine unterdurchschnittlichen Leistungen gefährden bereits seinen Platz in Slots Startelf.“

Übrigens: In der Top 10 des Rankings finden sich drei weitere Bundesliga-Profis. Der ehemalige Dortmunder Jamie Gittens (21/wechselte für 56 Mio. zu Chelsea) landet auf Platz 3, Wirtz-Kollege und Ex-BVB-Star Alexander Isak (26) auf Platz 5 sowie der frühere Schalker Jean-Claire Todibo (25/für 40 Mio. Euro von Nizza zu West Ham) auf Platz 7.

Die Premier League zahlte laut „transfermarkt.de“ im Sommer 25/26 eine Rekordsumme in Höhe von 3,55 Milliarden Euro für Zugänge – das ist mehr als die vier anderen europäischen Top-Ligen aus Spanien, Italien, Deutschland und Frankreich zusammen.

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