Schritt für Schritt geht es zurück in den Tabellenkeller.

Die HSG Wetzlar ist in der Daikin Handball-Bundesliga stark gestartet. Dem aktuellen Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt wurde ein Punkt abgeknöpft, dann auch beim SC DHfK Leipzig gewonnen. Doch in den letzten Wochen steckt irgendwie der Wurm drin.

HSG Wetzlar stürzt in der Handball-Bundesliga ab

In den letzten fünf Spielen gelang nur noch ein Sieg (gegen Aufsteiger Minden). Zuletzt beim Bergischen HC (28:35) und daheim gegen den HSV Hamburg (25:35) kam man sogar richtig unter die Räder. Ein gefährlicher Abwärtstrend, nachdem die HSG bereits in der Vorsaison nur knapp erstklassig geblieben war.

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„Wir sind gut und dominant gestartet. Wir hatten eine stabile Abwehr, einen guten Torhüter und haben einen schnellen Handball gespielt. Wir haben wieder die Möglichkeiten verpasst, um zur Pause zu führen. Nach dem Seitenwechsel kommt es wieder zum Bruch. Wir sprechen darüber schon seit drei, vier Wochen, weil wir das in den vergangenen Spielen immer wieder erlebt haben, dass es nach der Pause erst einmal nicht läuft“, haderte Trainer Momir Ilic (43) nach dem HSV-Spiel. „Meiner Meinung nach ist es ein Kopfproblem. Wir verlieren zu schnell den Glauben an uns, haben dann kein Selbstvertrauen. Dieses Ergebnis spiegelt nicht den wahren Leistungsstand der Mannschaft wider.“

Der frühere Weltklasse-Handballer (u.a. Champions-League-Sieger mit dem THW Kiel) übernahm Wetzlar bereits in der Schlussphase der letzten Saison, als er Frank Carstens vorzeitig ablöste. „Der Klub hat eine lange Erstligatradition und ich weiß um das Privileg und die Verantwortung, die meine neue Aufgabe mit sich bringt.

Der Klub und die Fans können sich darauf verlassen, dass die Mannschaft und ich alles für den Erfolg der HSG Wetzlar geben werden. Ich möchte die Spieler besser machen und mit Wetzlar einen modernen Handball spielen, der den Fans Spaß und uns erfolgreich macht“, sagte er bei seiner Vorstellung.

Was macht der Torwart denn da???: Handball-Star trifft von der Mittellinie

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Inzwischen hört sich das allerdings etwas anders an: „Unser Problem liegt mehr bei der Einstellung, bei den mentalen Problemen. Das ist die momentane Situation. Wir müssen weiter arbeiten, weiter gehen und einfach zusammenhalten, um diese Probleme zu lösen.“

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