Krisenstart für Augsburg und Coach Sandro Wagner!

Der FCA hat auch in Heidenheim mit 1:2 verloren – es war bereits die vierte Niederlage in Serie. Der Fehlstart ist perfekt, die Kritik von Experten fällt deutlich aus.

Sky-Experte Didi Hamann (52) fand nach dem Spiel klare Worte: „Die Heidenheimer haben die heute aufgefressen. Die wollten das mehr als die Augsburger. Das war der Unterschied.“

Zum Haare raufen: Augsburgs Neu-Trainer Sandro Wagner (37) ist nach der 4. Pleite in Folge frustriert

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Hamann weiter: „Du kannst den Anspruch haben, besser oder schöneren Fußball spielen. Nur das ist in der heutigen Zeit fast unmöglich. Du musst die Basics machen: Zweikämpfe annehmen und gewinnen, Laufbereitschaft zeigen und alles genauso gut machen wie der Gegner. Nur im Moment habe ich das Gefühl, sie haben den Anspruch Fußball zu spielen, aber vergessen das zu machen, um Spiele zu gewinnen.“

Die Erwartungen an Wagner waren vor Saisonstart hoch. Mit dem früheren DFB-Assistenten sollte Augsburg attraktiver auftreten, doch stattdessen rutscht das Team in eine Krise.

Auch Abwehrspieler Keven Schlotterbeck (28) schlug nach dem Heidenheim-Spiel Alarm: „Es geht darum, Spiele zu gewinnen. Mit so einer Leistung wirst du die nächsten 30 Spiele kein Spiel gewinnen.“

Den Trainer nahm Schlotterbeck allerdings ausdrücklich in Schutz: „Er gibt alles. Wir brauchen über nichts zu diskutieren. Ich würde nie über ihn schimpfen.“

Was das Problem war: Bayern wollte diesen Premier-League-Star

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Quelle: BILD

Wagner selbst wirkte nach der Pleite selbstkritisch: „Wir haben uns sehr viel vorgenommen. Die Spieler wollten auch, das hat man gesehen. Wahrscheinlich wollten wir zu viel, haben uns als Truppe zu viel vorgenommen, haben gehemmt gewirkt.“ Und weiter: „Ich habe mir einen anderen Saisonstart gewünscht. Jetzt müssen wir schauen, dass wir die schlechten Sachen hinter uns lassen und versuchen, die einfachen Sachen wieder gut zu machen. Wir müssen Sachen klar weiter ansprechen, die einfachen Dinge in den Vordergrund rücken.“

Ob er noch das Vertrauen des Vereins spüre? „Das schon. Keine Frage. Aber darum geht es mir auch nicht. Ich bin da ganz entspannt. Ich habe einfach Bock, Fußball-Trainer zu sein, Bock Fußball-Trainer beim FCA zu sein.“

Nach BILD-Informationen steht Wagner trotz des Fehlstarts nicht zur Diskussion. Die Verantwortlichen sind überzeugt, gemeinsam mit dem 37-Jährigen die Wende zu schaffen.

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