Doch jetzt könnte der Meister in seinem Wohnzimmer plötzlich Konkurrenz bekommen!
Kein Witz: Euroleague-Konkurrent Partizan Belgrad überlegt ernsthaft, im Januar mindestens ein Spiel nach München auszulagern. Grund: Wegen der Wasserball-EM (10. – 23. Januar) steht ihnen für drei Partien in der Königsklasse die Belgrad-Arena nicht zur Verfügung!
„Wir suchen nach großen Basketball-Städten, wo viele unserer Fans in der Diaspora leben“, bestätigte Partizan-Präsident Ostoja Mijailovic im serbischen Portal „Mozzart Sport“. „Wir denken dabei an Wien, München und eine weitere Stadt, die ich noch nicht nennen kann, weil noch nicht klar ist, ob wir wirklich dort spielen können.“
Basketball: Euroleague: Irrer Plan! Partizan Belgrad will Heimspiel nach München verlegen
Der Traditionsverein hat weltweit Millionen Fans. Um die Marke internationaler zu machen, fliegen die Basketballer diese Saison während der Vorbereitung sogar erstmals zu zwei Show-Matches in Melbourne und Sydney (21./22. September) nach Australien! „Der Trip wird für uns sehr anstrengend, weil wir dann mitten in der Vorbereitung stecken“, sagt Mijailovic. „Aber es ist sehr wichtig. Mein Wunsch ist es, dass der Klub international wird. Wir müssen Partizan auf allen Kontinenten bekannter machen.“
Besondere Konstellation bei den zu verschiebenden Euroleague-Spielen: Eines davon ist ohnehin das Auswärtsspiel von Partizan bei den Bayern (20. Januar). Heißt: Sollte das nun ebenfalls im SAP Garden steigen, hätten die Münchner praktisch ein weiteres Heimspiel!
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Zudem gäbe es in der Truppe von Trainer-Legende Zeljko Obradovic (65) ein Wiedersehen mit dem deutschen EM-Star Isaac Bonga (25). Der Defensiv-Spezialist und Offensiv-Allrounder war vor einem Jahr von München nach Belgrad gewechselt und verlängerte dort diesen Sommer seinen Vertrag bis 2027.
„Unsere Idee ist es, das Spiel gegen Olimpiakos Piräus am serbischen Neujahr (13. Januar, d. Red.) in Wien auszutragen“, verrät Mijailovic. „Die Verantwortlichen der Stadt haben gezeigt, dass sie uns dabei helfen wollen.“ In den kommenden Wochen werden die finalen Gespräche geführt. Mijailovic: „Wir werden in einem Monat wissen, wo diese Partien gespielt werden.“


