Barça-Neuzugang Marcus Rashford (27) glaubt daran, dass die Elf von Hansi Flick in allen Wettbewerben um den Sieg mitspielen kann.
Rashford zur spanischen Zeitung „El Periódico“: „Dieses Team hat das Zeug dazu, sonst hätten sie in der vergangenen Saison nicht drei Trophäen gewonnen. Die Mentalität und die Motivation sind hoch. Ich sehe keinen Grund, warum wir nicht alle Trophäen gewinnen sollten, um die wir kämpfen.“
Nach zwei turbulenten Spielzeiten bei seinem langjährigen Verein Manchester United beginnt für Rashford bei den Katalanen ein neuer Karriere-Abschnitt. Und dafür sichert er sein volles Engagement zu: „Für mich ist diese Mannschaft bereit zu gewinnen. Ich möchte einfach nur so gut ich kann helfen. Die Saison ist lang und Fußball ist unvorhersehbar, aber die Mannschaft und der Trainerstab haben die richtige Mentalität, um jede Herausforderung zu meistern.“
Von seinen neuen Teamkollegen sprach er in hohen Tönen – vor allem lobte er die jungen Spieler Pedri (22) und Lamine Yamal (18). Letzteren sieht er als Kandidat für den Ballon d’Or.
Rashford: „Wenn er ihn dieses Jahr nicht gewinnt, wird er ihn in Zukunft gewinnen. Als Mensch ist Lamine ein 18-jähriger Junge, der immer lustig ist, lacht und Witze macht. Als Fußballer ist er ein Top-Talent. Was mich am meisten überrascht, ist seine Reife für sein Alter, wie er denkt und wie er spielt. Er ist seinem Alter weit voraus.“
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Bei United war Rashford unter Trainer Ruben Amorim aussortiert worden. Schon die vergangene Rückrunde hatte er auf Leihbasis bei Aston Villa verbracht. Durch Manchesters Sommer-Einkäufe in der Offensive (Sesko aus Leipzig, Mbeumo aus Brentford, Cunha aus Wolverhampton) hatte Rashford noch weniger Aussicht auf Einsatzzeiten.
Bei Barça spielt der Engländer jetzt zusammen mit DFB-Keeper Marc-André ter Stegen (33). Der versöhnte sich mit dem Klub, sagte öffentlich: „Persönlich denke ich, dass es wichtig war, den Streit zwischen mir und dem Verein beizulegen – und jetzt ist es an der Zeit, nach vorne zu blicken.“ Torhüter und Verein lagen zuletzt im Clinch.

