Der Verein fährt einen gnadenlosen Knallhart-Kurs gegen den deutschen Nationaltorwart, weil man ihn unbedingt loswerden und somit von der Gehaltsliste bekommen will.
Denn: Anders können die Neuzugänge, darunter auch der designierte ter-Stegen-Nachfolger Joan Garcia (24/für 25 Mio. Euro von Espanyol), aufgrund der strengen Gehaltsvorgaben der spanischen La Liga nicht registriert werden. Doch ter Stegen macht das Spiel nicht mit – obwohl Barça mit allen Mitteln versucht, ihn öffentlich schlecht dastehen zu lassen.
Ein spanischer Journalist attackiert jetzt öffentlich die Barça-Verantwortlichen um Präsident Joan Laporta (63), Trainer Hansi Flick (60) und Co.!
Juan Ignacio García-Ochoa, stellvertretender Chef der bekannten spanischen Sportzeitung „Marca“, schreibt in einem Kommentar: „Seit Monaten riecht es bei Barcelona faul. Was als einfaches Gerücht um ter Stegen begann, hat sich zu Praktiken entwickelt, die einen ganz klaren Namen haben: Mobbing. Ja, Mobbing am Arbeitsplatz.“
García-Ochoa weiter: „Sein Gehalt, das jetzt von der Vereinsführung so kritisiert wird, ist das Ergebnis einer persönlichen Anstrengung, an die sich nur wenige erinnern: die drastische Gehaltskürzung, die er während der Pandemie akzeptierte, um dem Verein in einer seiner schlimmsten Zeiten zu helfen. Was damals als Geste der Loyalität angesehen wurde, scheint nun zu einer Last geworden zu sein, die man um jeden Preis loswerden will.“
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Er rechnet mit der Vorgehensweise des Klubs knallhart ab: „Die Strategie des Vereins grenzt schon an Groteske. Anstatt ihm eine schnelle Genesung von seiner Verletzung zu wünschen, setzt Barça ihn unter Druck, seine Krankschreibung länger als nötig zu verlängern, mit dem einzigen Ziel, den Gehaltsspielraum zu vergrößern und neue Spieler verpflichten zu können. Ein ungewöhnlicher Schritt, der an der Grenze zur Legalität und zum professionellen Respekt liegt. Da der Torwart nicht nachgibt, wird die Möglichkeit einer Disziplinarmaßnahme, der Entziehung der Kapitänsbinde oder sogar einer Sperre für die gesamte Saison ins Spiel gebracht.“
García-Ochoa fragt: „Ist das nicht ein klassischer Fall von Mobbing? Hinzu kommen die Indiskretionen über seinen Vertrag, eine systematische Praxis, die der Verein bereits bei anderen Spielern wie De Jong, Araujo oder Raphinha angewendet hat. Es ist kein Zufall, dass die gesamte Mannschaft auf der Seite ihres Kapitäns steht. Denn es geht nicht nur um einen Torwart: Es geht um ein toxisches Führungsmodell, das zunehmend die Stimmung in der Mannschaft beeinträchtigt, die immer wütender und verärgerter über die Praktiken des Vereins ist.“
Sein Fazit: „Barça hat ein Problem, und das ist nicht nur Ter Stegen. Es ist ein Managementmodell, das auf Zermürbung, internem Druck, interessengeleiteten Indiskretionen und mangelndem Schutz seiner Spieler basiert. Eine Institution, die sich ihrer Werte rühmt, aber nicht zögert, auf mehr als zweifelhafte Praktiken zurückzugreifen, wenn es ihr passt.“

Hansi Flick (60) trägt die Vereins-Linie im Fall ter Stegen mit
So lief die ter-Stegen-Posse bei Barça bislang ab
Ende der letzten Saison, als ter Stegen nach seiner Knieverletzung wieder fit war, behauptete der Verein zu Unrecht gegenüber Medien, der Torwart hätte Trainer Flick unter Druck gesetzt, ihn in der Champions League spielen zu lassen (wo Barça ohne ihn gegen Inter 7 Gegentore in 2 Spielen kassierte). Anfang Juni wurde ter Stegen davon überrascht, dass es in den Medien plötzlich hieß, er solle Barça verlassen. Doch für den ehemaligen Gladbach-Torwart war das keine Option.
Dann musste er sich im Juli einer Rücken-OP unterziehen, sprach anschließend auf Instagram von einer Pause von drei Monaten. Sehr zum Unmut des Klubs, der von mindestens vier Monaten ausgeht und dies auch so verkünden wollte – weil ter Stegen dann lange genug ausfiele, dass Barça gemäß der in Spanien geltenden finanziellen Fairplay-Regeln 80 Prozent seines Gehalts nutzen könnte, um einen neuen Spieler zu registrieren.
Infolgedessen wollte Barça, dass der medizinische Bericht über seinen Gesundheitszustand an die spanische La Liga geschickt wird, damit diese sich ein eigenes Bild machen kann – was der Torwart verweigerte. Denn: Wenn Barça ihn für die Hinserie nicht registrieren würde, hätte er bei einer schnellen Heilung keine Chancen auf Einsatzzeiten in der Hinrunde. Barça reagierte und leitete ein Disziplinarverfahren gegen ter Stegen ein. Zudem wurde ihm die Kapitänsbinde entzogen.
Ende offen …

