Drama in St. Gallen!

Unsere DFB-Frauen starten mit einem 2:0-Sieg gegen Polen in die EM, doch der Preis ist hoch. In der 36. Minute erleidet Kapitänin Giulia Gwinn (26) einen Verletzungs-Schock. Beim Blocken verdreht sie sich das linke Knie und bleibt mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen. Ein kurzer Versuch weiterzuspielen scheitert, und Gwinn verlässt unter Tränen den Platz.

Bayern-Kollegin Lea Schüller (27) eilt herbei, umarmt die sichtlich mitgenommene Kapitänin. Sie weiß: Gwinn hat schon zwei Kreuzbandrisse hinter sich, das linke Knie war vor zweieinhalb Jahren betroffen. In ihrem Buch „Write your own Story“ beschreibt Gwinn ihren ersten Kreuzbandriss als emotional belastend: „Es fühlt sich an, als würde ich eine Maske tragen… Und ich weine hemmungslos.“

Noch am Abend verkündet der DFB, dass ein MRT folgen soll, um die genaue Diagnose zu stellen.

Zum Spiel: Jule Brand (22/Lyon) erlöst die Mannschaft von Bundestrainer Christian Wück (52) nach der Pause. Mit einem Traumtor aus 17 Metern bringt sie Deutschland in Führung (52.). Schüller erhöht per Kopf auf 2:0 (66.). Doch der EM-Rekordsieger mit 8 Titeln hat gegen den Außenseiter Mühe. DFB-Torhüterin Ann-Katrin Berger (34/Gotham FC) muss nach nur 21 Sekunden erstmals eingreifen und pariert später stark gegen Polens Kapitänin Ewa Pajor (28/Barcelona). Brand (BILD-Note 1) und Schüller (BILD-Note 2) sichern den Sieg.

Am Dienstag geht es weiter gegen Dänemark (18 Uhr/ARD, DAZN), die ihr Auftaktspiel gegen Schweden mit 0:1 verloren.

Kuriose Spielvorbereitung: SO sieht man Profi-Fußballerinnen fast nie

Quelle: Instagram: @laczynaspilkakobieca / Bild

ttn-36