And the winner is — Ratiopharm Ulm!

In einem teilweise dramatischen fünften Basketball-Halbfinale besiegt Ratiopharm Ulm die Würzburg Baskets mit 91:84 (50:43). Damit ist das Traum-Finale perfekt.

Der Hauptrunde-Erste gegen den Hauptrunden-Zweiten, der Meister von 2024 gegen den Meister von 2023. Bayern gegen Ulm — mehr geht nicht!

Das sieht man selten: Basketball-Dunk geht komplett daneben

Quelle: DYN

„Wir spielen heute ohne Point Guard“, schäumt Würzburgs Sportdirektor Kreso Loncar (42) in der Halbzeit am Dyn-Mikro: „Mike Lewis ist verletzt und Jhivvan Jackson ist mit Anne Panther und den Schiedsrichter-Entscheidungen beschäftigt. Schon die ganze Serie.“

Was Loncar meint: Jackson, der bereits Spiel vier mit fünf Fouls vorzeitig beenden musste, erhält von Schiri Anne Panther in der 19. Minute sein drittes Foul. Bis dahin hatte der Hauptrunden-MVP gerade mal zwei Pünktchen erzielt. Loncar: „Er ist mit den Entscheidungen beschäftigt und er spielt nicht sein Spiel.“

Würzburgs Sportdirektor Loncar: „Jhivvan Jackson ist nur mit Anne Panther beschäftigt!“

Doch der Reihe nach: Ulm startet gut ins Spiel, doch Würzburg bleibt immer dran. Obwohl sie in der ersten Hälfte fünf Freiwürfe liegen lassen. Und obwohl Jhivvan Jackson sich vier Ballverluste in den ersten 20 Minuten leistet. Ulm schleicht sich auf zehn Zähler davon (46:36/ 18.). Doch weil Hannes Steinbach einen Buzzer-Beater versenkt, sind es zur Halbzeit nur sieben Punkte Differenz.

Loncars Plan: „Wenn du das Spiel gewinnen willst, musst du bis zum Ende nur drei, vier Punkte weg sein. Dann ist der Druck bei Ulm.“

Klappt nur bedingt. 66:58 nach drei Vierteln für Ulm. Hinzu kommt, dass Zac „Vokuhila“ Seljaas bereits nach 32 Minuten mit seinem fünften Foul zum Zuschauer wird. Ulms Karim Jallow macht beide Freiwürfe zur höchsten Führung (70:58). Santos erhöht sogar auf 76:63 (34.). Klappt Würzburg jetzt zusammen? Nein! Ein 9:0-Lauf (78:72) bringt sie noch mal auf Schlagdistanz.

Teaser-Bild

Foto: BILD

Scheint jetzt auf die Loncar-Taktik hinauszulaufen. Klappt aber nicht. Zwei Dreier von Jensen und Jessup schrauben die Ulmer Führung wieder auf 84:72. Und der Würzburger Widerstand ist gebrochen.

Beste Spieler: Karim Jallow (Ulm/18 Punkte), Hannes Steinbach (Würzburg/16 Punkte).

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