Was für ein Finale!

PSG spielt wie im Rausch, haut Inter Mailand im Finale der Champions League in der Münchner Allianz Arena mit 5:0 weg – der höchste Finalsieg aller Zeiten.

Jetzt ist der Henkelpott ein Franzose!

Für den französischen Hauptstadt-Klub der erste Königsklassen-Triumph der Vereinsgeschichte.

Felix Magath: „Ohne mich hätte Lahm nie ein Bundesliga-Spiel gemacht“

Quelle: BILD

Zu viel Tempo, zu viel Technik, zu viel Klasse – dieses PSG-Team war einfach zu gut!

Auch für Bayern-Bezwinger Inter. Die Italiener finden zu keiner Zeit so richtig ins Spiel, werden wenn überhaupt nur durch Standards gefährlich.

Für PSG ist der entscheidende Mann Désiré Doué (19)! Das Supertalent legt den ersten Treffer vor und erzielt die Tore zum 2:0 und 3:0 selbst.

PSG holte ihn vor der Saison für 50 Millionen Euro aus Rennes, setzte sich im Transfer-Poker gegen die Bayern durch, denen Doué am Ende absagte. Im Stadion der Münchner macht sich der Franzose nun unsterblich.

12. Minute: Vitinha steckt auf Doué durch, der quer an den Fünfer zu Hakimi spielt. Der Rechtsverteidiger schiebt unbedrängt ein. 1:0 für Paris!

Ausgerechnet Hakimi – der Ex-Dortmunder erzielt in München die Führung. Auf großen Jubel verzichtet er, hebt stattdessen fast entschuldigend die Arme. 2021 wurde er mit Inter Meister, wechselte anschließend für 68 Mio. Euro nach Paris.

Nun der Treffer ins Herz seines Ex-Klubs. Für Mailand folgt gleich der nächste Rückschlag.

20. Minute: Rechts im Strafraum hält Doué drauf. Den Schuss fälscht Inter-Verteidiger Dimarco unhaltbar ins kurze Eck zum 2:0 für Paris ab.

Vor Champions-League-Finale: Fan-Schlägerei in Münchener U-Bahn

Teaser-Bild

Quelle: BILD, Twitter

Pechvogel Dimarco – beim 1:0 hebt er das Abseits auf, beim 2:0 dreht er sich weg und fälscht die Kugel entscheidend ab. So wird er zur tragischen Inter-Figur. Während PSG nach Doués Treffer zum 3:0 (63. Minute), Kvaratskhelias 4:0 (73.) und Mayulus 5:0 (86.) den Final-Triumph feiert.

Jahrelang setzten die Bosse des neureichen Scheich-Klubs auf Ausnahmekönner wie Mbappé, Neymar oder Messi, um den Henkelpott nach Frankreich zu holen. Den historischen Sieg holt jedoch eine Mannschaft ohne klaren Superstar.

Vater des Erfolgs: Trainer Luis Enrique (55). Der Spanier ist der sechste Coach, der mit zwei verschiedenen Vereinen die Champions League gewinnen konnte. 2015 triumphierte er bereits in Berlin mit Barcelona.

Zehn Jahre später darf er die wichtigste Trophäe des Vereinsfußballs in München erneut in den Nachthimmel recken …

ttn-36