Knallhartes BBL-Duell! Und Würzburg kämpft überraschend Alba 70:69 nieder. Doch viel schlimmer für die Berliner: Ihr Spielmacher Martin Hermannsson verletzt sich …
Alba geht nach zuletzt vier Siegen in Folge als Favorit ins Spiel, auch Würzburg das Hinspiel vor einem Monat in Berlin mit 84:80 gewonnen hat. Doch diesmal muss Trainer Sasa Filipovski auf die besten Spieler verzichten: Ohne Owen Klassen (Knie) und ohne Jihvvan Jackson (im Training umgeknickt) geht’s ins Duell Achter gegen Zwölften. Jackson hatte beim Sieg in Berlin sagenhafte 39 Punkte erzielt …
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Die gesamte Spielzeit geht es richtig hart zur Sache. Dyn-Kommentator Michael Körner stöhnt: „Die Physis hat ein Level erreicht, wo die Schiedsrichter die Schrauben anziehen sollten.“
Dann die Szene, die Alba richtig weh tut: Neunzig Sekunden vor Ende des dritten Viertels, Alba führt mit 56:52. Würzburg im Ballbesitz, als Hermannsson plötzlich humpelt und Richtung eigene Bank signalisiert, dass er raus muss. Das war’s für den Isländer. Er kommt nicht mehr zurück.
Nerven liegen blank: Bayern-Basketball-Star zettelt Rudelbildung an
Quelle: BILD
Ohne ihren Spielmacher gleitet den Berlinern das Spiel aus den Händen. Vor allem, weil die Würzburger Zach „Vokuhila“ Seljaas und Mike Lewis im letzten Viertel die Dreier versenken.
Und Berlin nicht mal von der Freiwurflinie trifft! Nur 17 von 31 Würfen gehen rein. Eine unterirdische Quote von 54,8 Prozent. Zwei Treffer mehr und das Spiel hätte einen anderen Sieger … Kommentator Körner ganz trocken: „Eine Sonderschicht Freiwürfe könnte man auch mal einlegen.“
Die Gastgeber dagegen macht 23 von 26 (88,5%). So gewinnt man Spiele …
Foto: BILD
Würzburgs Mike Lewis (22 Punkte) danach auf Dyn: „Rebound und Dreier war unser Gameplan. Das hat gut geklappt.“ Albas Malte Delow ehrlich: „Würzburg hat knapp, aber verdient gewonnen. Es gibt viele Sachen, an den wir arbeiten können.“
Alba bleibt Zehnter, Würzburg verbessert sich auf Platz fünf.
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