Beim Klub von Juri Knorr muss die Mannschaft von Trainer Florian Kehrmann am Samstag (19 Uhr) ran. Der ist punktgleicher Tabellennachbar auf Platz 8, nur elf Treffer von Lemgo getrennt. Bedeutet: Die können sich vorbei siegen.
Handball-Bundesliga: Irre Lemgo-Serie soll auch gegen Juri Knorr halten
„Wenn es uns wieder gelingt, eine gute Abwehr zu stellen, ins Tempospiel zu kommen und vorne mit verschiedenen taktischen Varianten die 6:0-Abwehr der Löwen auseinander zuspielen, dann kann es uns gelingen, den Lauf fortzusetzen. Klar ist aber, dass es am Samstag auf viele Kleinigkeiten ankommen wird, die entscheiden, ob wir zwei Punkte aus Mannheim mit nach Hause nehmen können“, weiß Kehrmann.
Das mit Sebastian Heymann (nach Knöchelverletzung) und Ivan Martinovic (Patellasehne) zwei Leistungsträger in den Kader des Gegners zurückkehren, macht es für Kehrmann nicht leichter. Der Weltmeister von 2007: „Wir bereiten uns auf eine wirklich große individuelle Klasse vor. Mit Heymann und Martinovic kehren zwei echte Waffen aus ihrer Verletzungspause zurück. Für sie geht es in der Liga um jeden Punkt und sie werden sich mit aller Macht ein gutes Gefühl für das Pokal Final Four holen wollen, welches sicherlich schon in ihren Hinterköpfen rumschwirrt.“
Beim Final4 am 12. und 13. April in Köln treffen die Löwen im Halbfinale auf den THW Kiel. Für Lemgo war dagegen im Pokal schon im Achtelfinale bei Zweitligist Coburg Endstation.
Dafür können die Lemgoer nun das halbe Siegesdutzend vollmachen. Eine Serie, die aktuell nur Spitzenreiter Füchse Berlin und der VfL Gummersbach vorzuweisen haben.


