Interessant: Verlängern die Bayern deshalb nicht mit Müller?
Fink besaß in seinem alten Kontrakt (bis 2026) eine Ausstiegsklausel, hätte für eine Summe von rund 200 000 Euro vorzeitig aussteigen können. Angeblich soll in dem neuen Arbeitsvertrag keine Ausstiegsklausel stehen. Der Verein würde Fink bei einer Top-Offerte für ihn aber keine Steine in den Weg legen – bei einer respektablen Summe auch für den Klub.
Angebote dürfte der Ex-Bayern-Star sicher bekommen, wenn er weiter so arbeitet. Der Champions-League-Gewinner (mit Bayern 2001) ist auf Meisterkurs, beendete die Saison vor der nun anstehenden Meisterrunde als Tabellenführer. Zum Auftakt gab es ein 4:0 gegen Gent.
In der Rolle des Gejagten fühlt sich der Ex-HSV-Coach wohl, sagte kürzlich: „Wenn man eine lange Wanderung vornimmt, dann freut man sich, wenn man am Ende runter ins Tal schauen und den Ausblick genießen kann.“
Dass Fink mit Genk gut dasteht, kommt überraschend. Vorigen Sommer übernahm er den Klub, der 2024 den Europacup verpasst hatte. Er formte ein Top-Team, dessen Durchschnittsalter bei 22,8 Jahren liegt. Kein Tabellenführer in Europas großen Ligen hat eine jüngere Mannschaft. Genks Technischer Direktor Dimitri de Condé (50): „Fink holt mit seiner Begeisterung alle ins Boot.“

