Viertes Spiel, vierter Sieg. Die deutschen Handball-Frauen machen auch in der Hauptrunde da weiter, wo sie aufgehört haben. Gewinnen vor 7122 Zuschauern in der Dortmunder Westfalenhalle 36:26 (20:14).

Für die Deutschen geht es jetzt am Donnerstag um 18 Uhr (Sporteurope.tv) gegen Montenegro weiter. Die spielten bisher 36:27 gegen Island, 26:31 gegen Spanien, 34:25 gegen Paraguay, 32:27 gegen die Färöer Inseln.

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Quelle: DYN MEDIA

Für Rückraumspielerin Mareike Thomaier (25, Bensheim/Auerbach) bringt Bundestrainer die nachgereiste Kreisläuferin Marie Steffens (25/Oldenburg). Sie ersetzt die am Arm verletzte Jolina Huhnstock (24/Buxtehude), die leider abreisen musste (SPORT BILD berichtete). Steffen darf in den letzten 6 Minuten ran.

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Die WM-Neulinge von den Färöer Inseln haben sich was einfallen lassen, nehmen ihre Torhüterin raus und stressen die deutsche Mannschaft mit 7-gegen-6. Die Mannschaft von Bundestrainer Markus Gaugisch (52) hat 20 Minuten lang damit Probleme, doch dann steigert sich die Abwehr und Torhüterin Katharina Filter (25). Die DHB-Frauen legen einen 7:1-Lauf hin und gehen mit 18:11 (26.) in Führung.

Lemgo-Trainer Florian Kehrmann (48) gibt bei Sporteurope.tv zu: „Wir in Lemgo sind totale Fans, wir haben das Eröffnungsspiel in der Kabine gesehen und daraus eine Kabinenparty gemacht. Meine Männer fanden das richtig cool, wie unsere Frauen das im Turnier machen.“

Und Kehrmann, der 2007 Weltmeister im eigenen Land geworden ist, sagt optimistisch: „Es ist ein Heim-WM, also traue ich ihnen ALLES zu! Wir haben damals hier auch drei Spiele gemacht und gewonnen, vielleicht ist das ein gutes Omen für unsere Frauen. Norwegen thront ein bisschen über allen, aber alle anderen Teams sind von unseren Frauen schlagbar. Hut ab, was die bisher leisten. Das macht Spaß beim Zugucken.“

Kehrmann schmunzelt: „Ich weiß so viel, weil meine Tochter (Liv Kehrmann/die Red.) bei Blomberg in der A-Jugend spielt, da bin ich einmal in der Woche.“

Schade, dass nebenan das Fußball-Pokalspiel Borussia Dortmund gegen Bayer Leverkusen zur gleichen Zeit läuft, so ist die Halle dieses Mal nicht komplett ausverkauft. Doch die Stimmung ist top und die deutschen Frauen rauschen weiter durchs Spiel. Nach 45 Minuten führt das DHB-Team 28:18, der nächste Sieg ist nur noch Formsache.

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