Es ist verblüffend, was man auf der Homepage der Daikin Handball-Bundesliga (daikin-hbl.de) so alles entdeckt.
Wählt man bei „Teams“ den HC Erlangen aus und klickt auf „Kader“, kann man ziemlich lange nach unten scrollen. Bei den Mittelfranken werden im Aufgebot 27 Spieler geführt.
Allerdings fehlt mit Milos Kos (22, kam von RK Zagreb) noch der aktuellste Neuzugang, mit Veit Mävers (24) wird ein Spieler genannt, der seit fast einem Jahr schon wieder weg ist, Tobias Buck (20) ist inzwischen per Zweitspielrecht bei Zweitligist TV Großwallstadt gelandet.
Handball-Klub hat mehr Nationalitäten als Punkte
Der HC Erlangen steckt mit 5:27-Punkten tief im Abstiegskampf. Der rettende Platz 16 und die SG BBM Bietigheim sind drei Zähler entfernt. Die WM-Pause wurde von den Mittelfranken genutzt, um personell nachzulegen. Da noch keine Abgänge zu verzeichnen oder verlautbart sind, wird der Kader immer größer.
Erlangens 27 Profis kommen aus neun verschiedenen Nationalitäten: Algerien, Deutschland, Island, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Serbien und Slowenien. Für den isländischen Nationalspieler Viggo Kristjansson (31, kam vom SC DHfK Leipzig) machte laut Klubangaben ein Sponsor die Schatulle (300.000 Euro Ablöse) auf.
„Wir stehen wie die anderen Partner des Klubs in guten und in schlechten Zeiten zum HC Erlangen“, sagte Aufsichtsrat, Gesellschafter und Hauptsponsor Alexander Fackelmann nach dem Transfer von Kristjansson.
Fackelmann weiter: „Wir sehen trotz der zuletzt nicht wirklich überzeugenden Ergebnisse eine positive Entwicklung beim HCE, was die großartigen Zuschauerzahlen belegen. Wir sind überzeugt, dass das Team den Turnaround schaffen und die noch fehlenden Punkte in der Rückrunde erkämpfen wird.“
Indes hat es der Rückrunden-Auftakt für die Erlanger in sich. Die ersten vier Gegner nach der WM-Pause heißen SG Flensburg-Handewitt (Heimspiel), HSV Hamburg (Heimspiel), THW Kiel (auswärts) und TSV Hannover-Burgdorf (Heimspiel).
Best of 2024Die spektakulärsten HBL-Momente des Jahres


