Benjamin Mendys Zeit beim FC Zürich ist nach nur fünf Monaten schon wieder vorbei. Der Klub gab am Donnerstag die einvernehmliche Vertragsauflösung mit dem französischen Linksverteidiger bekannt – ohne Angaben zu seinen weiteren Plänen.
Mendy war im Februar vom FC Lorient in die Schweiz gewechselt. Acht Einsätze in allen Wettbewerben stehen am Ende auf dem Papier – mehr nicht. Der 31-Jährige Ex-Star von Manchester City konnte Trainer Ricardo Moniz nie überzeugen.
Moniz fand im Gespräch mit der Zeitung „Le Matin“ deutliche Worte: „Er hat nicht das geliefert, was wir von einem Spieler seines Kalibers erwartet haben.“ Laut dem Niederländer waren mangelnde Fitness, schwache Trainingsleistungen und fragwürdiges Verhalten abseits des Platzes die Gründe.
Der Tiefpunkt kam im April: Nur Stunden nach einer 0:4-Klatsche gegen den FC Basel wurde Mendy beim Feiern gesichtet. Für Moniz war das inakzeptabel: „Nach einem 0:4 kann man sich vor den Fans nicht so benehmen.“
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Schon bei seiner Ankunft hatte Mendy einen schweren Stand. Immer wieder wurde er mit Transparenten und Pfiffen bedacht – eine Folge seiner juristischen Vergangenheit. Obwohl britische Gerichte ihn vom Vorwurf sexueller Übergriffe freisprachen, blieb sein Ruf beschädigt.

2023 klagte Mendy ausstehende Gehaltszahlungen (mehrere Millionen Euro) von Manchester City ein
Für den einstigen französischen Nationalspieler (10 Länderspiele) war die Luft in Zürich damit von Beginn an dünn. Jetzt ist Mendy wieder vereinslos – seine sportliche Zukunft unklarer denn je.

