Nelson M vom verbotenen Paedophilenclub Martijn in Mexiko mit Waffe

M. floh im vergangenen Jahr aus den Niederlanden, wo mehrere Strafverfahren gegen ihn anhängig sind. Mit seiner Flucht nach Mexiko versuchte M., seinen Strafen, unter anderem wegen des Besitzes von Kinderpornografie, zu entgehen. Noch ist unklar, ob die Niederlande seine Auslieferung beantragen werden.

Auch die amerikanische Organisation Operation Underground Railroad (OUR) und die niederländische Organisation „Free a Girl“ bestätigen gegenüber De Telegraaf, dass Nelson M. am Sonntag um fünf Uhr Ortszeit in Mexiko-Stadt bei einem Polizeieinsatz festgenommen wurde. Evelien Hölsken von Free a Girl: „Wir sind beeindruckt von der Kompetenz und dem Engagement der Polizei in Mexiko-Stadt, Kinder vor dieser Art von Raubtieren zu schützen. Wir sind sehr erleichtert, dass Nelson M. verhaftet wurde, weil er eine ernsthafte Gefahr für Kinder in Mexiko darstellt. Wir haben unsere Informationen darüber mit den Behörden geteilt und das führte zur Festnahme.“

Free a Girl startete im vergangenen März eine Petition, um zu verhindern, dass Nelson M. politisches Asyl in Mexiko erhält.

„Laxe Haltung der Niederlande“

Evelien Hölsken ist über die laxe Haltung der Niederlande nach der Flucht von Nelson M. nach Mexiko überhaupt nicht erfreut: „Wir sind enttäuscht, dass die niederländische Polizei ihn nicht auf die internationale Fahndungsliste gesetzt und seinen Pass nicht beschlagnahmt hat. Die Staatsanwaltschaft unternahm nichts, um Nelson M. daran zu hindern, sich erneut an solchen Verbrechen zu beteiligen. Kinder auf der ganzen Welt müssen vor solchen Menschen geschützt werden.“

Mit Operation Underground Railroad kämpft die niederländische Organisation gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern: „Wir haben eng mit den mexikanischen Behörden zusammengearbeitet, um den Kinderschänder hinter Gitter zu bringen. Das führte zur Verhaftung.“ Mexiko ist als Paradies für pädosexuelle Kinderschänder bekannt.

Pedoclub Martijn

M. ist seit einiger Zeit auf der Flucht vor der niederländischen Justiz, wo er unter anderem wegen des Besitzes von Kinderpornografie angeklagt wird. Anfang Februar wurde beim Gericht in Rotterdam ein Strafverfahren gegen M. und zwei weitere Verdächtige eingeleitet. Die drei stehen im Verdacht, den 2014 vom Obersten Gerichtshof verbotenen Pedoclub Martijn fortzuführen. Laut OM leugnen oder spielen die drei Pädo-Aktivisten die Schädlichkeit des sexuellen Kontakts zwischen Kindern und Erwachsenen herunter und stellen Kinder als Sexobjekte dar.

Das Trio erschien nicht zur Anhörung. Ms Anwalt Theo Hiddema erklärte, Nelson M. habe in Mexiko politisches Asyl beantragt. „Der Verein Martijn trägt zu einer Subkultur bei, in der Sex mit Kindern als normal angesehen wird“, sagte der Staatsanwalt, der gegen die drei ein Jahr Haft forderte.

Die Verdächtigen sollen ihre illegalen Aktivitäten für Martijn vor allem über soziale Medien fortgesetzt haben. Nach Ansicht der Justiz sind sie auch der Verbreitung des sogenannten „Pädo-Handbuchs“ schuldig, das in Deutschland seit einiger Zeit verboten ist, in den Niederlanden jedoch noch nicht offiziell. Dieses Manifest enthält Tipps, wie man Kinder misshandeln kann, ohne Spuren zu hinterlassen.

Wer ist Nelson M.?

Nelson M. setzt sich seit vielen Jahren für die Legalisierung von Sex zwischen Kleinkindern und Erwachsenen ein. Bereits 2015 hat er dies mit einer Veröffentlichung in De Volkskrant offen gesagt. In verschiedenen Aussagen sagt M., dass ein Kind ab zwei Jahren selbst entscheiden könne, ob es Sex mit einem Erwachsenen haben möchte oder nicht.

Nelson M. ist auch einer der Gründer der Partei für Nächstenliebe, Freiheit und Vielfalt (PNVD), im Volksmund Pedo-Partei genannt. Der PVND wollte den Privatbesitz von Kinderpornografie, Sodomie und Nekrophilie sowie Sex zwischen Kindern über 12 Jahren und Erwachsenen legalisieren. Auf mittlerweile gelöschten Tweets prahlte M. mit einer Beziehung zu einem 5-jährigen Kleinkind, das bei ihm schlafen würde.

2019 wurde er mit der #PedoPride-Aktion unter dem Namen „Children’s Liberation Front“ bekannt und beanspruchte zum Ärger der Teilnehmer einen Platz während der Pride Amsterdam. Die Polizei beschlagnahmte seine Akten und M. wurde zur Ausreise aufgefordert.

RTL Nieuws infiltrierte eine geschlossene E-Mail-Gruppe, in der M. aktiv war, mit ehemaligen Mitgliedern der verbotenen Pädophilenvereinigung Vereniging Martijn und entdeckte, dass Hinweise zum Missbrauch von Kindern geteilt wurden.

Im vergangenen Jahr wurde M. wegen Besitzes von Kinderpornografie festgenommen. Er wartete nicht auf seinen Prozess und ging nach Mexiko, wo er am vergangenen Sonntag festgenommen wurde.



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