Winston-Salem – [–>Joshua Kimmich (31) nimmt seine Mannschaftskollegen in die Pflicht. Nach dem Einzug ins WM-Quartier in Winston-Salem stellte der Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft klar: „Ich hoffe, dass jeder, der hier ist, Weltmeister werden möchte.“ Doch der Bayern-Star weiß: Wille allein reicht nicht. „Das bringt uns auf dem Weg dahin nicht viel, wenn wir das nur möchten, sondern wir müssen jetzt etwas tun, um Spiele zu gewinnen. Damit sollten wir anfangen“, betonte Kimmich gegenüber MagentaTV.
Die Nationalmannschaft startet am Sonntag (19 Uhr/ARD, MagentaTV und im Live-Ticker bei sportbild.de) in Houston/Texas gegen WM-Neuling Curaçao ins XXL-Turnier. Die weiteren Vorrundengegner des DFB-Teams sind die Elfenbeinküste und Ecuador.
Kimmich erinnert an Katar-Debakel
Das WM-Hotel The Graylyn Estate und die Trainingsanlage auf dem Gelände der nahegelegenen Wake Forest University habe für den Kapitän eine große Bedeutung. „Ich gehe davon aus, dass es Gründe gibt, dass wir hier sind, so, dass alles top vorbereitet ist“, sagte Kimmich. Garantien biete das gut organisierte WM-Quartier aber nicht. „Ich habe mich auch in Katar sehr heimisch gefühlt. Trotzdem sind wir ja am Ende nach der Vorrunde rausgeflogen“, erinnerte er an das DFB-Debakel bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2022.
Nagelsmann zieht positives Zwischenfazit
Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) zog nach der bisherigen Vorbereitung mit den Testsiegen gegen Finnland (4:0) und die USA (2:1) ein positives Zwischenfazit, richtete seinen Blick aber auch nach vorne. „Das hat immer eine Bedeutung. Am Ende sind die Spiele schon nochmal wichtiger. Aber das ist immer eine Gesamtgemengelage“, sagte er. Seine Analyse: „Wenn du dich wohlfühlst und dich gut vorbereiten kannst, ist die Wahrscheinlichkeit für gute Spiele auch höher. Wenn du gute Spiele ablieferst, ist die Wahrscheinlichkeit für guten Erfolg höher.“

